Am Wochenende hat mich ein Freund aus dem hohen Norden besucht. Wir haben uns schon lange nicht mehr gesehen und hatten uns viel zu erzählen.
Er ist inzwischen 38 ledig und wohnt wieder bei seiner Mutter. Da gibt es dann ganz andere Themen über die man spricht – weil ihn ja auch ganz andere Dinge beschäftigen.
Also erzählt er mir, dass ihm seine Mutter einen Hocker in Badezimmer gestellt hat. (Okay? sagte ich in erwartungsvoller Haltung – was jetzt wohl für eine Story kommt?) „Ja“ sagte er weiter „Sie meinte das ich was für meine Sachen brauche, irgendwo müsse ich diese ja ablegen können.“ (Nun habe ich mich schon nicht mehr bewegt und obwohl ich es merkte habe ich auch meinen Mund offen gelassen, aus Angst die gleich kommende Mega-Pointe zu verpassen) Mein Freund weiter: „Was glaubt die denn, dass ich es mir da im Bad gemütlich machen will? Ich habe den einfach wieder raus in den Flur gestellt – und am nächsten Tag stand er dann vor meinem Schuhregal. Sag mal, Bornheim, meinst du die wollte mal ein bisschen reden?“ (…)

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