Heute bei SpOn gefunden:

Die Musikbranche will jedoch offenbar einen jahrelangen Rechtsstreit wie mit der Musiktauschbörse Napster vermeiden. „Die Rechteinhaber haben gelernt, dass es nichts bringt, einfach nur draufzuhauen“, sagt Stefan Weikert von Edel Music dem „Handelsblatt“. Der für das digitale Musikgeschäft zuständige Manager warnt jedoch davor, Youtube einfach als kostenlose Werbung zu verstehen. „Der Effekt ist ja genau umgekehrt, die Leute kaufen eher weniger Musik“, behauptet Weikert. „Youtube ist eine tolle Geschichte. Aber sie muss vergütungspflichtig werden.“

Ach, das ist ja komisch. Dann verkaufen die vielen Bands, die sich per MySpace promoten keine Musik, weil der Effekt der Werbung im Internet ein umgekehrter ist? Warum schaffen es dann so viele kleine Bands, zu einer Popularität über das Internet zu kommen, die sich die Musikindustrie nur wünschen könnte?
Einerseits lernt man dazu und auf der anderen Seite, versteht man überhaupt nichts. Ein Beispiel ist doch der Blogger MC Winkel mit seinem neuen Release „Retter der Nation„. Und es gibt viele weitere, die ich jetzt nicht griffbereit habe, die sich jedoch schnell recherchieren ließen und die es noch weiter gebracht haben. Was ist mit den vielen NetLabels? So teure Hobbies können die sich nicht leisten.

Ich kann mir ja vorstellen, dass es für die Musikindustrie wirklich nicht funktioniert. Dieses Mainstream gepoppe geht einem ja schon nach einer Woche auf den Geist und meistens weis man sowas auch schon bevor man sich das überhaupt kauft. Dann lässt man es doch lieber gleich und schaltet das Internet-Radio ein, wo das Stück in seiner Hochphase rauf und runter gespielt wird.

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