Wie kann man eine Revolution verhindern?

Nehmen Sie einen Fernsehsender und berichten über die 68er Revolutionen, dazu einen Augenzeugen, der von Misserfolgen spricht und verschiedene Politiker, am besten aus jeder Partei einen, der/die diese „Aufbegehren“ ebenso, nur als reines „Spektakel“ ab tun. Dazu noch ein paar Bilder und Videos von Wilden, im Matsch rum tobenden, Kiffenden und/oder Saufenden (wobei ersteres mehr Wirkung zeigt!), und schon ist er fertig, der klare, deutsche, jurnalistisch wertvolle Beitrag. Ganz normal, einfach so. Und alles scheint so klar. Doch irgend etwas stört vielleicht (vergiss es!), nein, schon vergessen, der Alltag ruft. Da bin ich, jetzt ist wieder Realität.

Wer weis, wo der dann überall ausgestrahlt wird. Am Ende (;-)) stellt sich heraus, dass es sich um eine Ente gehandelt hat. Zeitungsente kann man wohl nicht mehr sagen, Medien-Ente muss es jetzt wohl viel mehr heißen, oder so ähnlich, im Zeitalter von Youtube.

Nein, ich möchte hier keine Beispiele aufführen. Das entspricht nicht meinen Intensionen. Es geht mir viel mehr um das Verstehen von Inhalten, egal wo, egal was. Alles ist durchzogen von, meist individuellen Sichtweisen, Gesinnungen und Chefredakteuren.

Knock, knock, knock.

Wake up Neo.

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