Also Arschloch deswegen, weil es sich mal wieder um eine typisch-deutsch-politische Errungenschaft handelt.

Bis Mai 2005 hatte die Bundesopiumstelle sämtliche Anträge von Erkrankten, Cannabis als Medizin einsetzen zu dürfen, pauschal abgewiesen. Ausnahmegenehmigungen würden nur für wissenschaftliche oder “im öffentlichen Interesse liegende” Zwecke erteilt, lautete die Begründung. Doch dann urteilte das Bundesverwaltungsgericht, dass auch die Gesundheit von einzelnen Patienten im öffentlichen Interesse läge. Die Bundesopiumstelle könne nicht einfach pauschal Anträge ablehnen, sondern müsse jeden einzelnen Fall prüfen. Quelle

Und das kann dann so aussehen:

Die Kosten übernehmen die Krankenkassen jedoch nicht, da die Substanz in Deutschland nicht als Arzneimittel zugelassen ist. 60 Kapseln können bis zu 1700 Euro kosten. Weil das vielen Patienten zu teuer ist, besorgen sie sich natürliches Cannabis auf eigene Faust – und bewegen sich damit am Rande der Illegalität. Denn Cannabis fällt unter das Betäubungsmittelgesetz – der Besitz ist verboten. Quelle

Da werden also eher irgendwelche Nachbauten von illegal-gemachten, heiligen Pflanzen gemacht, nur damit man damit wieder Geld verdienen kann oder auch nur, weil man evtl. viel Geld damit verdienen kann. Wer weis schon, was das Cannabis noch alles heilen kann…

Die Geschichte fängt aber schon früh an. Nämlich zu der Zeit, als in Amerika die syntetischen Fasern für die Stoffherstellung erfunden wurden. Zu dieser Zeit wurde auch ein Film über den Konsum von Cannabis produziert, der die Bevölkerung vor den schlimmen Wirkungen der Droge bewahren sollte. Vielleicht aber auch, um den Anbau von Hanf zu verhindern, der damals für die Stoffherstellung verwendet wurde. Reefer Madness! Der Film ist heute der absolute Brüller, also Freunde Chips und Grass nicht vergessen 🙂

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Oder als ganzes downloaden (170MB): Reefer Madness

Für alle Teenagemutant-Herokiffer: Ein Freibrief für den Cannabis-Konsum ist die Erlaubnis der Behörde nicht.

Ich bin für eine Legalisierung weil:

  1. Die Polizei nicht so viel Zeit mit Schwachsinn verbringen müsste (Steuergelder einsparen)
  2. Jugendliche nicht erst mit Dealern in Kontakt kommen müssten, die oft auch mehr anbieten
  3. Irgendwelche Pulver nicht mehr gestreckt würden und somit reiner wären
  4. Zusätzliche Steuereinnahmen durch den legalen Verkauf
  5. Mehr Kontrollmöglichkeiten für Jugendliche, bei legaler Abgabe in Apotheken
  6. Einfache legale Schmerztherapie und damit weniger Nebenwirkungen von Pharmazeutikern.

Und echte Drogen-Arschlöcher gibt’s übrigens auch hier.

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