Man mag ihn ja beschimpfen, den deutschen Journalismus, wegen seines Schreibverhaltens über die Politik. Mann muss ihn aber auch loben, wenn es seine Arbeit mal gut macht. So wie es Petra Pinzler für „Die Zeit“ gelungen ist.

Die Überschrift „Die Dunkelmänner“ impliziert auch noch, dass es sich um etwas Böses handelt – wow. Nicht das wir das alle nicht wissen. Jedem ist es inzwischen bewusst, wie viel Lobbyarbeit die Politik beeinflusst und dennoch, beim lesen ihres Artikels spürt man, wie einem langsam die Zügel entgleiten und das Zaumzeug für einen selbst vorbereitet wird.

Das fühlt sich für den einen oder anderen Rentner sicherlich akzeptabel an, für viele jedoch, die wissen was das bedeutet und um was es eigentlich geht, aber NICHT.

Wenn die Politik die betrieben wird, nicht mehr vom Volk bestimmt wird sondern von Lobbyisten also der Wirtschaft, wofür erhält dann ein Politiker noch ein Gehalt vom Volk, aus Steuergeldern? Trifft ein Politiker der die Interessen der Wirtschaft vertritt überhaupt noch Entscheidungen im Sinne des Volkes?

Wofür bezahlen wir dann überhaupt noch Steuern?

Doch erst mal lesen und sich eine Meinung BILDen…

Die Dunkelmänner

Hinter jedem EU-Parlamentarier stehen mehr als zwanzig Lobbyisten. Sie überwachen die Gesetzgebung, drohen Abgeordneten und kaufen Entscheidungen.

(via)

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