März 2008


Martin Haase und Tim Pritlove diskutieren in dieser Folge von Chaosradio Express die Drehungen und Wendungen, die die heutige Politik verwendet, um Einfluss auf die Öffentlichkeit zu nehmen und sie von den geplanten Einschränkungen der Freiheit zu überzeugen. Einführend wird auf das Buch 1984 geblickt und die darin beschriebene Sprache „NEWSPEAK“, die eine neue Begrifflichkeit herbeiführen möchte, um den Interessen des „Big Brother State“ Rechnung zu tragen.

Im weiteren Verlauf werden dann konkrete Redebeiträge deutscher Politiker, Amtsträger und Funktionäre auf ihre Aussagen analysiert. Zur Sprache kommen Jörg Ziercke, Angela Merkel, Wolfgang Bosbach und Innenminister Wolfgang Schäuble. Ihre Worte werden seziert und auf ihre Motivation und Argumentationstechnik hin untersucht.

Neusprech im Schnüffelstaat

Schock für die deutsche Solarbranche: Jahrelang rühmten sich die Firmen als weltweite Marktführer. Jetzt belegen aktuelle Zahlen, die SPIEGEL ONLINE vorliegen: China hat Deutschland bei der Produktion überholt. Verkauft wird die Fernost-Ware aber hierzulande – wegen der hohen Förderung.

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Deutschland subventioniert chinesische Solartechnik! Ich glaube ja, dass das mit Tiefschlaf und Arroganz zu tun hat, anders kann ich es mir nicht erklären.

Nach Ansicht es Gerichts liegt es in Fällen, in denen ein mittelständisches Unternehmen in kürzester Zeit eine Vielzahl von Verfahren anstrebe, nahe, dass die Firma nur vorgeschoben sei, in Wahrheit jedoch die Interessen des Anwalts im Vordergrund stünden. Hierzu führte das Gericht aus, dass es mehr als fraglich sei, was die Firma veranlasst habe, „anstatt Motoren instand zu setzten, die Erfüllung von Hinweispflichten und dergleichen in Internetauftritten von Wettbewerbern in einer Vielzahl von Verfahren überprüfen zu lassen und mit nicht unerheblichem Kostenrisiko zum Gegenstand zahlreicher gerichtlicher Verfahren zu machen“. Dies sei gewiss nicht das Kerngeschäft der Firma, wohl aber das des handelnden Rechtsanwalts. Dieser habe „nach der Aufstellung einiger Satzbausteine in einer Vielzahl von Verfahren“ die Hoffnung haben können, „üppige Einkünfte zu erzielen, an die vermutlich derjenige teilweise beteiligt sein wird, der hier seinen Namen als Wettbewerber hergibt“.

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Bildet Euch eine eigene Meinung zu dem Film…

Hier die englische Version:

Hmmm…

Weitere Informationen gibbs hier: http://de.wikipedia.org/wiki/Fitna_%28Film%29

[update]

www.liveleak.com hat den Film vom Netz genommen. Schade, denn eigentlich war er ein gutes Mittel, um längst notwendige und frische Diskussionen über den Islam zu führen. (Mal sehen, wie lange der Film bei Google zur Verfügung steht)

Ich habe mir auch meine Gedanken über den Islam gemacht und bin zu der Feststellung gekommen, dass die geistigen Führer des Islam zu wenig unternehmen, um ihre Religion vor den Fanatisten zu schützen und sich öffentlich massiv vor diesen zu distanzieren, beziehungsweise, Islam-Prediger mit fanatischen Zügen aus ihren Reihen zu verbannen.

Bei meiner Suche nach „Selbstreinigung, Islam“ habe ich diese Seite gefunden: http://www.elo-forum.net/politik/politik/-200708071050.html und sehe darin gute Ansätze.

Ich glaube das der Islam eine friedliche Religion ist, die sich selbst überarbeiten muss (genau wie das katholische Gummiverbot auch). Der Koran stammt aus einer Zeit in der er seiner Aufgabe gerecht geworden ist (siehe unten „Mohammed und die Entstehung des Islam“). Jetzt hat sich die Welt verändert und Veränderungen bedeuten meistens Angst. Das bedeutet viele Diskussionen.

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Mohammed und die Entstehung des Islam

Grab von Mohammed in Medina

Grab von Mohammed in Medina

Um das Jahr 570 wurde der spätere Prophet Mohammed in Mekka geboren. Wir wissen von einer Handelsreise nach Syrien, die der fünfundzwanzigjährige Mohammed im Auftrag von Chadidscha unternahm, einer reichen Kaufmannswitwe, die er 595 heiratete.

Im Alter von vierzig Jahren (610), einer traditionell symbolbehafteten Zahl, hatte Mohammed schließlich Visionen, die er als Wort Gottes (Allahs) zunächst nur seinem unmittelbaren Umfeld verkündete; später bildeten diese Eingebungen, in Suren gestaltet, den Koran. Als die Anhänger der neuen Religion die alten Götter zu bekämpfen begannen, kam es zum Bruch zwischen Mohammed und den Koreischiten. Mohammed unterstellte sich 620 mit seinen Anhängern dem Schutz der beiden medinensischen Stämme der Aus und Hasradsch (Chazradsch), die einen Schlichter (arab. hakam) für ihre Zwistigkeiten suchten. Ibn Ishaq, einer der wichtigsten Biographen Mohammeds, berichtet von mehreren Treffen auf dem ‚Aqaba, einem Hügel in der Nähe Mekkas, auf denen Mohammed mit den Medinensern (die daraufhin Ansar „Helfer“ genannt wurden) ein Bündnis schließt. Im September 622 zieht Mohammed mit seinen Anhängern von Mekka nach Yathrib (Medina), ein Ereignis, das als Hedschra den Beginn der islamischen Zeitrechnung markiert.

Die Übersiedlung nach Medina markiert zugleich auch den Beginn der politischen Tätigkeit Mohammeds. Der islamische Staat entsteht. Mohammed hatte in der medinensischen Gesellschaft die angesehene Stellung eines Schlichters und wurde zugleich als Oberhaupt der islamischen Gemeinde, der Umma angesehen.

Der Islam erfuhr in Medina seine gesellschaftliche Ausformung. Die medinensischen Suren des Korans nehmen immer stärker Bezug auf konkrete Regelungen des Lebens und der Organisation der islamischen Gemeinschaft; die Unterschiede zu den Juden und Christen werden betont und von den Un- und Nichtgläubigen geschieht eine stärkere Abgrenzung.

Gleichzeitig kommt es zur militärischen Konfrontation mit Mekka, in der Mohammed als militärischer Führer der Muslime auftritt. Mohammed führt seit 623 mehrere Feldzüge (majazi) gegen Mekka (Sieg der Moslems in der Schlacht von Badr (624), die Schlacht am Berge Uhud (625) und die Grabenschlacht (627)) bis im März 628 ein Waffenstillstand geschlossen wurde.

629 traten die Muslime zum ersten Mal die Pilgerreise nach Mekka (Hadsch) an, und 630 übergaben die Führer von Mekka die Stadt an Mohammed, nachdem ihnen versichert worden war, dass die Stadt ihren Charakter als Wallfahrtsstätte behalten werde. Mohammed ließ die heidnischen Symbole entfernen.

In den Jahren vor dem Tode Mohammeds 632 weitete sich der Einfluss des Islams auf die ganze arabische Halbinsel aus. Mit den Stammesführern wurden Verträge geschlossen, die teils eine Tributpflicht, teils die Anerkennung Mohammeds als Propheten enthielten. Eine der Hauptursachen für die rasend schnelle Ausbreitung des Islams lag in der inneren Struktur der Gesellschaftsordnung. Die von Ibn Hisham überlieferte Verfassung von Medina legte eine Beistandspflicht der Moslems untereinander sowie das Verbot, andere Moslems anzugreifen fest. Die in der vorislamischen Zeit so beliebten Beutezüge der Stämme richten sich nun ausschließlich gegen Nichtmuslime, da nur gegen diese Krieg geführt werden durfte, während der Islam das „Haus des Friedens“ (Dar ul-Islam) ist und bleibt.

Als Mohammed am 8. Juni 632 in Medina starb, hinterließ er keinen männlichen Erben. Seine einzige Tochter war Fatima. Neben dem Koran wurden auch die Überlieferungen (Hadith, z. B. von Al-Buchari) seines normativen Redens und Handelns (Sunna) für die Nachwelt bedeutend.

Hätte man die IKB einfach mal kaputt gehen lassen, könnte man jetzt 3 Milliarden für den Transrapid locker machen und hätte noch 3 Milliarden übrig – einfach so.

Statt dessen muss der Steuerzahler die arge Inkompetenz der Bänker mit seinem hart erarbeiteten Geld ausgleichen. Dabei hätte man doch für die Hälfte der 6 Milliarden eine Transrapid-Strecke haben können.

Demnächst gibt es den Transrapid, made by fucking Chinese whatever….

[update]
Wer möchte ausrechnen, wie lange man mit 3 Milliarden, 2.000 Mitarbeitern ein gutes Gehalt zahlen kann?

Piratenpartei Hessen bereitet sich auf Neuwahlen vor

Wiesbaden/Hessen. Der Hessische Landesverband der Piratenpartei hat am vergangenen Sonntag auf einem außerordentlichen Parteitag eine neue Landesliste gewählt. Damit trägt die neue Partei, die sich für Datenschutz, Bürgerrechte und eine mediengerechtere Bildungspolitik einsetzt, dem Durcheinander im hessischen Landtag Rechnung.

Am Sonntag den 9.3.08 haben 20 Prozent der Hessischen Piraten in den Räumen der Kreativfabrik Wiesbaden im Rahmen eines außerordentlichen Parteitages eine Landesliste mit 14 Kandidaten gewählt. An Listenplatz 1 steht die Bürgerrechtlerin Nicole Hornung, die in besonderem Maße mit der Klage gegen die Zulassung von Wahlcomputern in Hessen eines der Wahlthemen der Piratenpartei vertritt. Die weiteren Listenplätze sind wie folgt besetzt (Reihenfolge nach Listenplatz):
Thorsten Wirth (Vorsitzender der Piratenpartei Hessen), Simon Klages, Christian Hufgard, Hauke Kruppa, Michael Seidel, Sascha Brandhoff, Stefan Hermes (Politischer Geschäftsführer der Piratenpartei Hessen), Stephan Hohenstein, Robert Lange, Dirk Roth, Karin Dambier (Schatzmeisterin der Piratenpartei Hessen), Peter Dambier (Generalsekretär der Piratenpartei Hessen), Markus Brechtel.

Neuwahlen in Hessen werden immer wahrscheinlicher. Der Vorsitzende der Piratenpartei Hessen, Thorsten Wirth dazu: „Wir gehen davon aus, dass Neuwahlen stattfinden werden. Wenn dies geschieht, haben die Parteien, die noch nicht im Landtag vertreten sind, dem Landeswahlleiter wieder 1000 Unterstützerunterschriften vorzulegen und die Fristen werden sehr knapp bemessen sein. Wir sind allerdings zuversichtlich, dass wir diese Hürde ohne Probleme nehmen und uns ein weiteres Mal in den Wahlkampf einmischen werden.“ Die Spitzenkandidatin der hessischen Piraten dazu: „Angesichts des Schleuderkurses der SPD und des weiteren Verlustes von Glaubwürdigkeit der großen Parteien gehen wir mit großer Zuversicht in einen möglichen neuen Wahlkampf. Wir stellen für viele der enttäuschten Wähler die einzige wählbare Alternative dar. Die letzten Wahlen in Hessen und Hamburg machten deutlich, dass die politische Landschaft in Deutschland neue Ideen und Impulse braucht. Die Piratenpartei ist dieser Aufgabenstellung mit ihrer sachlichen Sicht auf die Probleme gewachsen.“

– Die hessischen PIRATEN –

Die Piratenpartei (PIRATEN) beschäftigt sich mit den entscheidenden Themen des 21. Jahrhunderts. Die Politik ist Ideen- und Inhaltslos geworden und erweckt bei Herausforderungen einen hilflosen Eindruck. Sie muss sich der Desinformation bedienen um verfassungs- und datenschutzrechtlich bedenkliche Maßnahmen durchzusetzen. Die Volksparteien in Deutschland streben zielgerichtet danach den gläsernen Bürger zu schaffen. Von Bundestrojaner und Rasterfahndung, über Vorratsdatenspeicherung, einheitliche Steuer-ID und Schüler-ID und der Anti-Terror-Datei bis hin zur angeblich freiwilligen elektronischen Gesundheitskarte wird überall an der Durchsichtigkeit der Bürger gearbeitet. Diese Maßnahmen sind bereits Fakt, schon beschlossen oder werden vorangetrieben.
Der uralte Traum, alles Wissen und alle Kultur der Menschheit zusammenzutragen und heute und in der Zukunft verfügbar zu machen, ist durch die rasante technische Entwicklung in greifbare Nähe gerückt. Die derzeitigen Bedingungen des Urheberrechts beschränken jedoch das Potential der aktuellen Entwicklung, da sie auf veraltetem Verständnis von sogenanntem „geistigem Eigentum“ basieren, welches der angestrebten Wissens- oder Informationsgesellschaft entgegen steht.
Wir lehnen Patente auf Lebewesen, auf Geschäftsideen und auch auf Software einhellig ab, weil sie die Entwicklung der Wissensgesellschaft be­hindern, weil sie gemeine Güter ohne Gegen­leistung und ohne Not privatisieren und weil sie kein Erfindungspotential besitzen.
Die Bürger haben ein Recht auf Wissen und korrekte Informationen. Gerade dort wo die Zukunft der Bürger geschmiedet wird, sollte die Transparenz der Entscheidungen und ihrer Entscheidungsgrundlagen oberstes Gebot sein. Dafür stehen die PIRATEN ein. Mit Wissen und Transparenz und einer Politik, die informiert anstatt verschleiert, wollen die PIRATEN die Zukunft mitgestalten.

Herausgeber:
Pressesprecher und Vorsitzender des Landesverbandes Hessen der Piratenpartei Deutschland

Thorsten Wirth
Postfach 900502
60445 Frankfurt / Main

Tel.: 069 78807681
Mobil: 0170 9031441
Mail: t.wirth[-at-]piratenpartei-hessen.de

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