Fragen


„…Die Popkultur müsse als Prügelknabe herhalten, während beispielsweise an der „pathologischen Zuneigung“ der US-Amerikaner zu Waffen nicht gerüttelt werde. Angesicht der Taten von Cho Seung-Hui, der voriges Jahr an der US-Hochschule Virginia Tech 32 Menschen tötete, seien schnell Kritiker des Spiels Counter-Strike zur Stelle gewesen, das der Amokläufer angeblich gespielt haben soll. Dabei solle der Gesetzgeber nach Kings Meinung eher ein Auge darauf haben, warum der 23-Jährige Cho so versiert mit seiner halbautomatischen Schusswaffe umgehen konnte….“

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Nach Ansicht es Gerichts liegt es in Fällen, in denen ein mittelständisches Unternehmen in kürzester Zeit eine Vielzahl von Verfahren anstrebe, nahe, dass die Firma nur vorgeschoben sei, in Wahrheit jedoch die Interessen des Anwalts im Vordergrund stünden. Hierzu führte das Gericht aus, dass es mehr als fraglich sei, was die Firma veranlasst habe, „anstatt Motoren instand zu setzten, die Erfüllung von Hinweispflichten und dergleichen in Internetauftritten von Wettbewerbern in einer Vielzahl von Verfahren überprüfen zu lassen und mit nicht unerheblichem Kostenrisiko zum Gegenstand zahlreicher gerichtlicher Verfahren zu machen“. Dies sei gewiss nicht das Kerngeschäft der Firma, wohl aber das des handelnden Rechtsanwalts. Dieser habe „nach der Aufstellung einiger Satzbausteine in einer Vielzahl von Verfahren“ die Hoffnung haben können, „üppige Einkünfte zu erzielen, an die vermutlich derjenige teilweise beteiligt sein wird, der hier seinen Namen als Wettbewerber hergibt“.

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Hört sich ja erst mal schön an: ein Waschmittel, das nur 20°C zum waschen braucht, reduziert den Energiebedarf.

Und was ist mit dem Wasser, muss das jetzt unter den intensiveren Chemikalien leiden?

Es darf ja nicht sein, dass man auf den populären CO2-Zug aufspringt um sein Image zu verbessern und dafür, ganz nebenbei, die Gewässer verschmutzt…

Hat da jemand noch mehr Informationen als nur das leere Marketing und PR-Geschwätz? Würde mich wirklich interessieren.

Denn sollte es wirklich so sein, dass das Wasser genauso stark leidet wie mit dem normalen Waschmittel, dann sollte es doch nur noch dieses geben.

Ist das Ariel-kalt-aktiv-Waschmittel eigentlich teurer als die normalen? Wenn nicht wäre ich fast sprachlos, denn wenn der Verbraucher schon mal etwas mehr ausgeben möchte, weil er etwas für die Umwelt tun will (im Gegensatz zu Unternehmen), dann möchten die Unternehmen meist auch etwas mehr dafür herausbekommen.

Nach dem Prinzip: ich kann zwei Glühbirnen herstellen, eine verbraucht viel und die andere wenig. Die Herstellungskosten sind gleich. Verkaufe ich die Birnen auch für den gleichen Preis? Nicht wenn ich eine Horde gieriger Aktienbesitzer befriedigen muss.

Positiv finde ich aber, dass dadurch verstärkt darüber diskutiert wird, wie heiß Wäsche gewaschen werden muss.

Unitymedia ist eine Firma, die mir seit ca. einem Jahr, wöchentlich einen Brief schickt. In dem Brief steht mehr oder weniger immer das selbe. Der Betreff „Exklusiv für Sie als Kabelkunde…“ gähnt mich jedesmal an, denn ich lese jeden dieser Briefe. Der Inhalt variiert leicht. Genau gesagt, sind es die angepriesenen Leistungen und Kosten die sich ändern. In mir entsteht die Frage, wie viel Briefe brauche ich noch, damit ich auch Kunde werde und geht das überhaupt, dass man durch eine hohe Penetranz überzeugt werden kann? Bei Frauen funktioniert das manchmal… hmm.

Wie viele Menschen ausser mir erhalten diese Briefe eigentlich auch noch? (Auf der Homepage von denen findet man übrigens noch mal ganz andere Preise…) Scheinbar werden ganz Hessen und NRW von Unitymedia bedient.

Nehmen wir doch einmal an, dass jeder Haushalt in Hessen und NRW wöchentlich einen solchen Brief bekommt. Dann müsste die Rechnung wie folgt aussehen:

(alle Haushalte aus Hessen[2.765.000] und NRW[8.350.000]) * (52 Wochen) = X

11.115.000 * 52 = 577.980.000 Briefe (Werbesendungen)

Diese Summe multipliziert man mit dem Papiervolumen der Werbesendung (Umschlag, Anschreiben[DIN A4], Postkarte und Broschüre). Das sind ca. 20 Gramm.

Also Papiergewicht mal Haushalte: 0,020 kg * 11.115.000 = 222.300 kg Papier (Papierherstellung ist sehr energieintensiev und verbraucht viel Wasser und natürlich Holz als Basis)

Dazu kommen noch der Druck und Farbe (inkl. der Herstellung) und der Transportweg bis zu den Briefkästen. WAHNSINN!!! Kann das jemand ausrechnen?

Nur für das Gewinnen von neuen Kunden, wird tonnenweise CO2 verursacht und somit eine allgemeine Ressource (Unser Aller Atmosphäre, Athemluft, Temperatur, Wetter) verbraucht, ohne auch nur das geringste für die Allgemeinheit zu tun.

Vergleicht man das jetzt mit einem Buchhändler oder Malerbetrieb, dann wird man schnell feststellen, dass diese meistens überhaupt keine Werbung machen und trotzdem Geld verdienen…

FAZIT: DIE NEUE FRAGE MUSS LAUTEN:

Wie viel der allgemeinen Ressourcen, darf ich für meine Ferrari-Angeberei ver(sch)wenden?

Oder sind es am Ende doch die Politiker, die die Entscheidungen für uns treffen sollen, weil wir uns einfach nicht von unseren Farraris trennen wollen?

1. Appell: Unitymedia, bitte tue auch mal was Gutes. Ich kann verstehen das du Geld verdienen musst und du sollst ja auch nicht hungern… Vielleicht kannst du aber ein bischen von deinem vielen Geld in Umweltprojekte stecken, ganz egal wo auf der Welt. Das würde mir helfen dich etwas mehr zu akzeptieren. Und wenn du es sogar schaffen solltest mich durch dein Engagement zu beeindrucken, dann könnte ich dich vielleicht sogar noch lieb gewinnen.

heute schreibe ich mal einfach irgendwas! denn ich habe das gefühl, dass die statistiken von wordpress.com dafür da sind, die benutzer zum schreiben zu bewegen.

jedesmal wenn ich ein paar tage nix schreibe gehen die statistiken runter und sobald ich dann wieder was schreibe, kommen ein haufen leute vorbei um meinen blog zu lesen, aber nicht das aktuellste, sondern ältere beiträge. es kommt mir also so vor, dass blogs die öfter schreiben, bei google einfach besser wegkommen.

das fühlt sich aber nicht gut an, wenn ich daran denke, dass ich die suchergebnisse von google sonst doch recht in ordnung finde.

Vielleicht ist diese erkenntnis und dieser beitrag der anfang für meinen neuen „kompletter-bullshit-scheiss-blubber-blog“! Mal sehen wer hier wen zum BLOG-STRICHER macht.

Nach der Wahl ist vor der Wahl, auch 2008?

Egal, denn ob wir noch in einer Demokratie leben wird täglich ungewisser.

Seit dem Einsatz von Wahlcomputern ist es mit der Demokratie nicht mehr so weit hin… Menschen die sich mit dem Knacken von Computersystemen beschäftigen, wie die Leute vom CCC, haben aller größte Bedenken. Sie haben ihre Wahlbeobachter los geschickt und Eindrücke gesammelt.

Viele scheint es überhaupt nicht zu interessieren, bzw. scheinen nur wenige zu merken, dass es bei einer Wahl die so knapp ausgeht, wie bei der jetzigen Landtagswahl in Hessen 2008, nur kleine Korrekturen von wenigen Tausend Stimmen nötig sind um im Amt zu bleiben.

Also genau dafür sind Wahlcomputer wirklich gut geeignet.

Hat jemand noch ein paar Beispiele aus der etablierten Presse oder schreibt sie erst gar nicht darüber, weil es sowieso niemand lesen will?

Weitere:

Holgi

Spreeblick

Nerdcore

Neulich im Zug von Berlin nach Frankfurt ging folgende Durchsage, kurz vor Ankunft in Frankfurt durch:

„Wir bitten die Fahrgäste der 2. Klasse, nicht die Wagen der 1. Klasse zum Aussteigen zu verwenden. Benutzen Sie bitte die Türen der 2. Klasse!“

Was ist denn da los? Die 1. Klasse ist doch sowieso meistens leer. Außerdem kann ich verstehen, dass wenn der Zug schon Verspätung hat, man wenigstens ganz vorne aussteigen möchte um den Anschlußzug nicht zu verpassen (Frankfurt hat einen Kopfbahnhof). Oder liegt es daran, dass die Passagiere der 2. Klasse die roten Teppiche der Erstklässler beschmutzen? Diese dreckigen Zweitklässler…

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