Bornheim


Am Samstag den 12. April in Bornheim-Mitte

http://www.jantifaffm.cwc.tc/

Keine Freunde – Keine Helfer // Kampagne PDF-DOWNLOAD

(VIA)

Aus dem Vortrag des Magistrats vom 16.07.2007, M 136

Im Beschluss heißt es, dass das Projekt Alleenspange/Alleentunnel aus dem Gesamtverkehrsplan gestrichen und der Magistrat aufgefordert wird, keinerlei Planungen weiterzuverfolgen und zur Umsetzung zu bringen, die eine „schnelle Ost-West-Verbindung“ durch das Nordend und Bornheim über eine Tunnel- und Trassenverbindung zwischen Rat-Beil-Straße und A 661 beinhalten (OA 1758).

Für das Gebiet wurde ein städtebauliches Konzept entwickelt, das in den Bebauungsplan umgesetzt werden soll. Danach soll das Areal zu einem attraktiven Wohnstandort mit Tiefgaragen entwickelt werden. Entlang der Erschließungsstraße, einer Mischverkehrsfläche, die von einem Rondell abgeschlossen wird, sollen die Gebäude (Geschosswohnungsbau) dreigeschossig sein. Vorgesehen sind weiterhin zwei Punkthäuser: eines an Stelle des bestehenden Wohnhauses an der nördlichen Grenze des Areals. Ein zweites viergeschossiges Gebäude ist als Endpunkt der Erschließungsachse konzipiert. Die Kosten der Herstellung der Erschließung werden von den Eigentümern der Gärtnerei übernommen.

Die verkehrsberuhigte Straße soll begrünt und fußgängerfreundlich gestaltet werden. Sie wird durch einen Fuß- und Radweg in Richtung Günthersburgpark verlängert, wobei der Weg zunächst an der Grenze des Bebauungsplangebietes endet.

Das Konzept ist jedoch so angelegt, dass der Weg in einem nächsten Schritt über das Gelände des heutigen Betriebshofes – spätestens nach dessen möglicher Verlagerung – mit dem Günthersburgpark verbunden wird und in diesem Zusammenhang die schon im Wettbewerb von 1992 beabsichtigte Erweiterung des Parks nach Norden realisiert werden kann.

Als weiterer Schritt ist eine abermalige Ausdehnung des Parks nach Norden mit einer räumlichen Verknüpfung mit dem Wasserpark denkbar.

Das hört sich ja alles ganz herrlich an. Darf man das jetzt glauben?

Hat jemand eine Ahnung warum heute so viele Internetseiten offline sind und warum auch sonst alles so lahm ist? Vielleicht liegt das Internetz gerade im Sterben…

[update]

Also Google funzt inzwischen wieder. Wer weis, wahrscheinlich haben sich Merkel und Münte lustige Fotos zugeschickt und dafür mussten aus Sicherheitsgründen sämtliche Datenautobahnen freigemacht werden. Die Telekom ist noch auf Ursachenforschung, meint Golem.

Seit dem im letzten Jahr ein paar Wege im Günthersburgpark erneuert worden sind, sind die unbearbeiteten Wege kaum noch zu benutzen und die reinsten Schlamm-Pisten wenn es mal Regnet. Sogar Fahrradfahrer fahren lieber über den Rasen um nicht zu versinken und verschlimmer so die Situation zusätzlich.

Als Fußgänger kommt man sich vor wie ein Traktor der sich durch ein Kartoffelacker graben muss und wenn man es nach hause geschafft hat, brauchen die Schuhe erstmal eine Generalreinigung.

Das Problem ist meiner Meinung nach die Baufirma. Die mit ihren schweren Maschinen das, was von den maroden wegen übrig geblieben ist, ganz zerstören. Und ich sehe es schon wieder kommen, dass sobald es etwas schöner wird und die Leute den Park wieder verstärkt nutzen wollen, hässliche und unüberwindbare Bauzäune den Erholungsraum zerteilen und zu einem Parcours werden lassen – über Monate.

Können solche Maßnahmen nicht schneller umgesetzt werden? Der Park ist ja auch so schon jeden Sommer überlastet.

Außerdem werden dieses Jahr auch noch die vielen neuen Anwohner um die Friedberger Warte dazu kommen und bestimmt auch noch ein paar Diplomaten-Familien aus der neuen Amerikanischen Botschaft (oder ist es ein Konsulat?).

Und das der Park in Zukunft noch unattraktiver wird, weil er von einer neuen Autobahn tangiert wird, macht es auch nicht besser. Wenn dann auch noch das Grundstück des Gartenamtes an einen privaten Investor verkauft werden soll (achtung polemik: unsere Bürgermeisterin muss ja unbedingt ihre Bilanzen schön halten), dann werden wohl zusätzliche Wohnungen entstehen und der Park wird explodieren

Alternativ könnte man aber den Park erweitern und mit dem Wasserpark verbinden. Nur so kann ich mir vorstellen, dass der Günthersburgpark auch in Zukunft noch attraktiv bleibt.

Sieht das jemand anders?

HALLO?

Merkt hier denn niemand mehr, was eigentlich los ist? Was sich unsere „Volksvertreter“ so alles einfallen lassen, um ihre Macht zu demonstrieren, ist der blanke Hohn. Außerdem hat es nichts mit den Belangen der Bürger zu tun, sondern viel eher mit den, der Realität entrückten, Pseudo-Saubermännern/-frauen, die die wahren Dreckschleudern unserer Gesellschaft sind. Weil sie sich nicht mehr auf komplexe Zusammenhänge konzentrieren können und nur noch SCHLAGZEILEN im Kopf haben, mit denen sie die Welt erklären wollen.

RAUCHEN IST UNGESUND, ALSO MUSS ES VERBOTEN WERDEN, WEIL ES ANDERE IN MITLEIDENSCHAFT ZIEHT!

Den Spruch kann man erstmal so stehen lassen und sagen: stimmt, bis auf das „verboten“, denn dieses Wort setzt schon bei Kindern einen schwer kontrollierbaren Prozess in Gang. Es ist wie ein geheimes Zeichen, gegen das man sich wiedersetzen will. Freiheit, Selbstbestimmung, Rücksicht. Das sind die eigentlichen Begriffe, mit denen man diesem Thema begegnen sollte. Wegen mir hätte es auch eine von Steuergeldern finanzierte Kampagne geben dürfen, die darauf abzielt, Rauchern die gar keine Rücksicht nehmen zu verachten. Eine Kampagne die asoziale Raucher in den Schatten ihres eigenen Rauches stellt. Aber die Bundesregierung interessiert es einen Scheiß ob wir gesund sind oder nicht, wenn es ums Rauchen geht. Und wenn Politiker sagen, dass sich der Schaden durch Raucher auf etwa 40Mrd. beläuft, frage ich mich, woher die das wissen will. Bei tausenden von Babys und Kindern auf Auspuff höhe durch die Straßen geschoben werden, Kinder bei ihren rauchenden Eltern auf dem Schoße sitzen oder wie neulich beobachtet mit der Familie im Raucherraum sitzen weil sonst kein Platz mehr da war. Warum ist es erlaubt, Natriumglutamat (Geschmacksverstärker) in BIO-Produkten zu verarbeiten – damit man diesen Industriefraß, den man sonst mit Handschuhen nicht anfassen würde gerade noch runter würgen kann?

Jetzt sterben viele Kneipen aus und es werden die überleben, denen es sowieso schon gut geht, die einen Raum für Raucher haben. Also eine weitere Förderung der Kluft zwischen Arm und Reich?

Ein anderer Aspekt ist die Desozialisierung der Gesellschaft, die sich nun allein, zuhause ein Bier vorm Fernseher reinzieht und eine Raucht oder auch nicht. Das diese Idee gar nicht so Abwegig ist, kann man in Irland sehen. Dort wo die Pub’s jeden Abend voll waren weil sie von ihren Besuchern wie ein Wohnzimmer wahrgenommen wurden, herrscht jetzt unter der Woche Stille. Ein weiteres Beispiel für Desozialisierung ist die Entwicklung der Gewerkschaften seit den 50er Jahren. Der Zusammenhalt war nicht mehr gefragt, man hatte seine Ziele erreicht und konnte sich immer mehr leisten. Man ist nicht mehr gemeinsam mit dem Bus nach hause gefahren, sondern jeder mit seinem eigenen Mofa.

So wird es wohl auch noch eine Weile weiter gehen. Soweit, bis auch der letzte Depp von seiner Glotze hochschreckt. Man kann es auch schon an ein paar Nichtrauchern feststellen. Die schauen einen Mitleidig an und kommen zum Rauchen mit nach Draußen oder setzen sich gleich in den Raucherraum, zu ihren Freunden eben…

Als nächstes wird es wohl der Alkohol sein der verboten wird. Klar, wenn eine Mutter die Erziehung ihres Kindes nicht mehr hin bekommt weil sie zu viel säuft, hat das Saufen ja auch Auswirkungen auf den Nachwuchs und die sind bestimmt noch wesentlich verheerender und lassen sich bestimmt auch in wunderschönen Zahlen und Schlagzeilen ausdrücken. Und die Krankenkassen erst

Irgendwann können wir dann alle, wie Batterien in einem Cocoon mit Glotze (Ahh, Fernsehen müsste eigentlich auch sofort verboten werden, weil es die Produktion von Killerspielen fördert!!!) . Also ohne Glotze und mit viel Pharma (damit es uns egal ist) sitzen und vor uns hin vegetieren, denn Existieren ist was anderes.

Schöne neue Welt!

Man könnte ja wirklich zu dem Glauben kommen, dass die EU nichts besseres zu tun hat. Das kann man jetzt ja auch daran erkennen, wie schnell die Brüsseler eingelenkt haben (Hui, wegen des großen Widerstands…) oder weil es ihnen nicht so wichtig ist?

Nach dem Rauchergesetz sind die Kneipen doch sowieso leer, also wozu bitte brauchen die noch ihren Apfelwein…?

Naja, Hauptsache wir können unseren Apfelwein auch weiterhin noch Apfelwein nennen 😉 PROST BORNHEIM! Auf unser gutes Stöffchen, denn Äppler oder Äppelwoi, beides geht in de Kopp’enei. (OK, Andere können das besser)

Jedenfalls scheint es Neuigkeiten zu geben:

„…Beim Apfelwein versteht der Hesse keinen Spaß. Das hat nun auch die EU-Kommission zu spüren bekommen. Mit Unverständnis und einer Welle der Empörung war vergangene Woche landauf, landab auf den Entwurf zur neuen Weinmarktordnung reagiert worden. Dieser sah vor, den Begriff „Wein“ nur noch für Getränke zuzulassen, die aus Trauben hergestellt werden…“

Weiter unter: http://www.hr-online.de/website/rubriken/nachrichten/index.jsp?rubrik=15662&key=standard_document_33362684

Viele waren es nicht, die sich für die Demonstration an der Seckbacher Landstraße über der A-661 zusammengefunden haben. Als es dann los ging, haben sich jedoch immer mehr Anwohner dazugesellt, sodass es doch zu einem ansehnlichen Demonstrationszug über die Seckbacher Landstraße kam. Weiter über die Saalburgallee, Zwischenkundgebung auf dem Bornheimer Markt, dann Ratsweg und zur Abschlusskundgebung im Erlenbruch.

Demonstration  Demo

Heute ging es besonders um die Anbindung der A-66 an die A-661 und den Alleen-Ring und weniger um den Teil, der Fast durch den Günthersburgpark führt.

Jetzt gibt es noch ein paar historische Diabeiträge, Kabarett und Poetry-Slam, Clowns und Blues-Band. Ab ca 21 Uhr gibt es 60-80er Disco.

Ich hatte ja versprochen weiter über die Entwicklungen der Autobahn-Spange in Bornheim zu berichten.

Scheinbar entwickelt sich doch nicht alles in eine positive Richtung, also die Vermeidung einer Autobahn durch den Günthersburgpark. Daher hat das Aktionsbündnis am Samstag, 29. September 2007 um 15:00 Uhr eine Demonstration organisiert.

Jeder der möchte, kann mit machen und Flyer und Plakate verteilen und aufhängen. Es werden auch noch viele Freiwillige gesucht, die bei dem Benefiz-Fest im Nachgang der Demo (17 Uhr) mithelfen können oder vorher Kuchen und Salate spenden möchten.

Demonstration gegen die Autobahn-Spange in Bornheim

Bürger Bornheims, hier bietet sich eine Gelegenheit Einfluss auf das Geschehen und die Entwicklung eures Stadtteils zu nehmen – also los!

Weitere Informationen

Die Politik scheint so langsam ihre letzten noch funktionierenden Strukturen zu verlieren. Wusste man doch immer das es an der Basis funktioniert, so muss man sich jetzt keine Hoffnungen mehr machen.

Heute auf Bornheim-Net…

Seit der Kommunalwahl im März 2006 bin ich engagierte Ortsbeirätin in Bornheim / Ostend; doch seit der politischen Entscheidung, eine Tiefgarage unter dem Rosengärtchen zu bauen, gehöre ich als Anwohner der Neebstraße jetzt auch zu den Betroffenen.

Hat man den als engagierte Ortsbeirätin überhaupt keinen Einfluss auf politische Entscheidungen? Muss man selbst als Politiker rum-jammern und lamentieren, jetzt wo Sie selbst betroffen ist?

Es gab über 300 registrierte Unterschriften der Bürgerinnen und Anwohnerinnen in Bornheim gegen die geplante Tiefgarage unter dem Rosengärtchen, jedoch nur150 Bürgerinnen und Mitarbeiterinnen des Bethanien Krankenhauses die evtl. Die Tiefgarage benutzen würde.

Was ist denn da los? Niemand will es haben und trotzdem wird es gemacht? Wer hat denn da seine Finger im Spiel, wer trifft hier die Entscheidungen?

Der junge Grieche, der durch seine Arbeit im Kiosk fünf weitere Personen ernährte, erzählte wütend und hoffnungslos, dass er im Mai 2005 erst den Kiosk für 23000,-€ kaufte und ihn jetzt einfach verlassen muss, ohne eine Aufwandsentschädigung zu erhalten.

Sagt mal, sind wir hier in Hinter-Timbuktu oder ist das immer noch Frankfurt oder doch Bankfurt? Denn ich möchte wetten, dass für die lieben Großen in Frankfurt alles gemacht wird.

Schauen Sie mal auf Bornheim-Net, da wird das traurige Bild noch detaillierter gezeichnet.

Leute Politiker ich sags Euch: wenn das hier nicht langsam wieder normale Zustände annimmt, dann werde ich mir richtig viel Zeit nehmen und über euch berichten. Leser meines Blogs wissen, dass ich nicht schreibe was Sie sagen werden, sondern lediglich das was ich verstanden habe und was ich vermute. Zur Not fange ich selbst an in der Politik zu wirken, aber das bliebe mir lieber erspart…

Welche frankfurter Zeitung widmet sich eigentlich Themen dieser Art und wie schreiben sie dann darüber? Die Rundschau?

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