Günthersburgpark


Aus dem Vortrag des Magistrats vom 16.07.2007, M 136

Im Beschluss heißt es, dass das Projekt Alleenspange/Alleentunnel aus dem Gesamtverkehrsplan gestrichen und der Magistrat aufgefordert wird, keinerlei Planungen weiterzuverfolgen und zur Umsetzung zu bringen, die eine „schnelle Ost-West-Verbindung“ durch das Nordend und Bornheim über eine Tunnel- und Trassenverbindung zwischen Rat-Beil-Straße und A 661 beinhalten (OA 1758).

Für das Gebiet wurde ein städtebauliches Konzept entwickelt, das in den Bebauungsplan umgesetzt werden soll. Danach soll das Areal zu einem attraktiven Wohnstandort mit Tiefgaragen entwickelt werden. Entlang der Erschließungsstraße, einer Mischverkehrsfläche, die von einem Rondell abgeschlossen wird, sollen die Gebäude (Geschosswohnungsbau) dreigeschossig sein. Vorgesehen sind weiterhin zwei Punkthäuser: eines an Stelle des bestehenden Wohnhauses an der nördlichen Grenze des Areals. Ein zweites viergeschossiges Gebäude ist als Endpunkt der Erschließungsachse konzipiert. Die Kosten der Herstellung der Erschließung werden von den Eigentümern der Gärtnerei übernommen.

Die verkehrsberuhigte Straße soll begrünt und fußgängerfreundlich gestaltet werden. Sie wird durch einen Fuß- und Radweg in Richtung Günthersburgpark verlängert, wobei der Weg zunächst an der Grenze des Bebauungsplangebietes endet.

Das Konzept ist jedoch so angelegt, dass der Weg in einem nächsten Schritt über das Gelände des heutigen Betriebshofes – spätestens nach dessen möglicher Verlagerung – mit dem Günthersburgpark verbunden wird und in diesem Zusammenhang die schon im Wettbewerb von 1992 beabsichtigte Erweiterung des Parks nach Norden realisiert werden kann.

Als weiterer Schritt ist eine abermalige Ausdehnung des Parks nach Norden mit einer räumlichen Verknüpfung mit dem Wasserpark denkbar.

Das hört sich ja alles ganz herrlich an. Darf man das jetzt glauben?

Seit dem im letzten Jahr ein paar Wege im Günthersburgpark erneuert worden sind, sind die unbearbeiteten Wege kaum noch zu benutzen und die reinsten Schlamm-Pisten wenn es mal Regnet. Sogar Fahrradfahrer fahren lieber über den Rasen um nicht zu versinken und verschlimmer so die Situation zusätzlich.

Als Fußgänger kommt man sich vor wie ein Traktor der sich durch ein Kartoffelacker graben muss und wenn man es nach hause geschafft hat, brauchen die Schuhe erstmal eine Generalreinigung.

Das Problem ist meiner Meinung nach die Baufirma. Die mit ihren schweren Maschinen das, was von den maroden wegen übrig geblieben ist, ganz zerstören. Und ich sehe es schon wieder kommen, dass sobald es etwas schöner wird und die Leute den Park wieder verstärkt nutzen wollen, hässliche und unüberwindbare Bauzäune den Erholungsraum zerteilen und zu einem Parcours werden lassen – über Monate.

Können solche Maßnahmen nicht schneller umgesetzt werden? Der Park ist ja auch so schon jeden Sommer überlastet.

Außerdem werden dieses Jahr auch noch die vielen neuen Anwohner um die Friedberger Warte dazu kommen und bestimmt auch noch ein paar Diplomaten-Familien aus der neuen Amerikanischen Botschaft (oder ist es ein Konsulat?).

Und das der Park in Zukunft noch unattraktiver wird, weil er von einer neuen Autobahn tangiert wird, macht es auch nicht besser. Wenn dann auch noch das Grundstück des Gartenamtes an einen privaten Investor verkauft werden soll (achtung polemik: unsere Bürgermeisterin muss ja unbedingt ihre Bilanzen schön halten), dann werden wohl zusätzliche Wohnungen entstehen und der Park wird explodieren

Alternativ könnte man aber den Park erweitern und mit dem Wasserpark verbinden. Nur so kann ich mir vorstellen, dass der Günthersburgpark auch in Zukunft noch attraktiv bleibt.

Sieht das jemand anders?

Viele waren es nicht, die sich für die Demonstration an der Seckbacher Landstraße über der A-661 zusammengefunden haben. Als es dann los ging, haben sich jedoch immer mehr Anwohner dazugesellt, sodass es doch zu einem ansehnlichen Demonstrationszug über die Seckbacher Landstraße kam. Weiter über die Saalburgallee, Zwischenkundgebung auf dem Bornheimer Markt, dann Ratsweg und zur Abschlusskundgebung im Erlenbruch.

Demonstration  Demo

Heute ging es besonders um die Anbindung der A-66 an die A-661 und den Alleen-Ring und weniger um den Teil, der Fast durch den Günthersburgpark führt.

Jetzt gibt es noch ein paar historische Diabeiträge, Kabarett und Poetry-Slam, Clowns und Blues-Band. Ab ca 21 Uhr gibt es 60-80er Disco.

Ich hatte ja versprochen weiter über die Entwicklungen der Autobahn-Spange in Bornheim zu berichten.

Scheinbar entwickelt sich doch nicht alles in eine positive Richtung, also die Vermeidung einer Autobahn durch den Günthersburgpark. Daher hat das Aktionsbündnis am Samstag, 29. September 2007 um 15:00 Uhr eine Demonstration organisiert.

Jeder der möchte, kann mit machen und Flyer und Plakate verteilen und aufhängen. Es werden auch noch viele Freiwillige gesucht, die bei dem Benefiz-Fest im Nachgang der Demo (17 Uhr) mithelfen können oder vorher Kuchen und Salate spenden möchten.

Demonstration gegen die Autobahn-Spange in Bornheim

Bürger Bornheims, hier bietet sich eine Gelegenheit Einfluss auf das Geschehen und die Entwicklung eures Stadtteils zu nehmen – also los!

Weitere Informationen

Die geplante Autobahnspange von der A66 über A661 zum Alleengürtel, soll nun scheinbar doch nicht realisiert werden.

Dazu habe ich mal verschiedene Dokumente verlinkt:

http://www.bff-im-roemer.de/uploads/tx_bffpdf/OF_89-11_2007.pdf

Die Meinungen der Parteien zur Kommunalwahl 2006

und hier

Leider nicht verlinken kann ich den aktuellen Artikel aus der FR. Darin hieß es am 30. Juni 2007: Grünfläche statt Autobahn und Das Ende der Spange. Alle sind wieder mal dagegen, nur nicht die CDU die weiterhin am Tunnelprojekt festhält. Der obere Bereich des Parks, wo derzeit noch das Grünflächenamt residiert soll veräußert werden, leider an einen Investor bei dem natürlich nicht fest steht was er dort machen will. Weiter soll auch geplant sein, dass der Günthersburgpark und der etwas nördlichere Wasserpark verbunden werden sollen. Wann das jedoch so weit sein wird muss ich noch herausfinden 😉 Möglich ist auch nur einen Weg zwischen den Parks – immerhin.

Ich bin gespannt wie es weiter geht und werde hier berichten.

Ohjeh, armer Günthersburgpark, wenn das wirklich stimmen sollte? Hmmm.

Alles dazu unter: Moloch Autobahn

Umsonst Kostenlos und draußen und Theater wie im letzten Jahr!

Nur noch 9 Tage ab heute, dann ist STOFFEL 2007. Am 30.06.2007 um 20:00 Uhr ist „Die Eröffnung für Große

Mit Sabine Fischmann und Freunden

„…Nun geht es also richtig los. Vier Wochen Kurzweil auf der Wiese; welch Spaß. Umso mehr freut es uns, daß die Öffnerin in diesem Jahr wieder eine Künstlerin sein wird, die wir von Anfang an voller Stolz zu unserem Stamm von Haus- und Hof- und Wiesenkünstlern zählen dürfen: Sabine Fischmann. Sie hat wieder im Kollegenkreis getrommelt und gezirpt und ihren Tanz der sieben Schleier aufgeführt und wird gewiß wieder so ziemlich alles auf unsere Bühne schleifen, was in der Musikszene des Rhein-Main-Gebiets Rang und Namen hat. Vielen Dank, liebe Sabine. Möge die Eröffnung gelingen….“

Zu finden, im Günthersburg-Park.

Bornheim

ist Bornheim oder Bornheim manchmal auch Bornheim aber meistens dann doch eben einfach Bornheim.

Alle Beiträge zu Frankfurt-Bornheim findet man unter der Kategorie Bornheim.

Bornheim

ist ein Stadtteil von Frankfurt am Main. Es gab hier früher den Henricus von Bornheim, der wohnte nach dem Alemannensturm in der Bornburg. Die Bornburg stand im Günthersburgpark. Seit dem heißt hier alles:

Bornheim also „Frankfurt-Bornheim“

Informationen über Frankfurt-Bornheim findet man auch in Wikipedia!

Gebabbel:

In Bornheim kann man sehr gut wohnen und auch noch leben. Bornheim hat einen Hang, den Bornheimer-Hang zum Äpplersaufen. Harhar. Die Bergerstraße ist in Bornheim und auf ihr, viele kleine Geschäfte und Restaurants und Bistros. In Bornheim gibt es nicht so viele Deutsche wie im Westend aber auch nicht so viele Ausländer (keine ahnung wer von denen einen pass hat, ist mir aber auch egal, ich sag nur was ich sehe) wie im Gallus viertel. In Bornheim gibt es Blogger (mich ja noch nicht aber evtl. sehr bald) und Jogger. Bornheim joggt im Ostpark und im Günthersburg-Park. Bornheim ist nett zu Kindern, Tierlieb und Farrad-Fanatisch. In Amerika sagt man, wenn jemand zuhause geboren wurde „He is Bornheim!“ und in BORNHEIM sagt man APPLER mit MUSIK!

Die letzte Buchung der Orangerie am 22.05.2007, eine dekadente unter-sich-bleiber-Veranstaltung, die dafür extra gewachsene Zäune mitbringt um sich von der Realität ab zu schotten einerseits und dennoch die gesamte Orangerie mit Strahlern zum leuchten zu bringen. (siehe handy-foto)

orangerie_beleuchtet

noch ein foto

Tja, für den regelmäßigen Park- und Cafe-Besucher mag das etwas komisch wirken, denn wenn man als Anwohner, seinen Park als öffentlichen Raum wahr nimmt, fühlt man sich doch leicht verdrängt und nicht-gewollt.

Genauer

„Da kommen Leute her, die viel Geld bezahlen um die schöne Orangerie zu mieten (bravo, es gehen auch einnahmen an den kinderschutzbund). Dazu dürfen sie sich dann keine eigenen Schnittchen mitbringen, sondern müssen auf eine ganz bestimmte Catering-Firma (Lieferservice eines Feinkostladens in der Nähe!), zurückgreifen. Der kostet bestimmt auch noch mal einen ordentliches Bisschen – jeden falls macht das Unternehmen, Foodservice-Erlöse von insgesamt: 2006 über 10 Mio. €.

Nun sind da aber Faktoren mit eingeschlossen wie: Kinderschutzbund, öffentlicher Raum, Parkbesucher, Anwohner, Kinder, Parkcafe und so weiter. Die könnten einen Veranstaltungsort evtl. unattraktiver machen, für Veranstalter vielleicht zu Menschlich, je-nach-dem.

Trotzdem! Sicherlich hat diese Catering-Firma, für die Orangerie eine Spende an das Kinderhilfswerk abgedrückt und will die Kosten nun wieder einspielen. Das kann bestimmt jeder gut verstehen, solange es sich um ein privates oder unternehmerisches Projekt handelt. Bei öffentlichen Gebäuden, die der Allgemeinheit, also den Bürgern gehört, wird es schwierig.

So jetzt kommt’s. Die Orangerie gehört gar nicht mehr der Öffentlichkeit. Der gesamte Park ging zwar in den Besitz der Stadt Frankfurt über (siehe letzter absatz nach dem klick) was aber scheinbar nicht ganz so geblieben ist. Kann mit Jemand sagen warum?

Das Unternehmen Die Kirche macht sich nach dem 2. Weltkrieg, den öffentlichen Raum zu eigen und hatte wohl auch einen Pachtvertrag bis zum Jahr 2048. (keinen schlechten deal mit der stadt gemacht, wie auch immer.)

Nachdem die sogenannte Gnadenkirche nicht mehr gebraucht wurde, hat das Stifter-Ehepaar Karl und Else Seifried, mit einer Spende von 400.000 €, das Gebäude dem Kinderschutzbund geschenkt. Wie sind die eigentlich an so viel Geld gekommen?

Wenn es nicht gerade darum geht, sein Kreuzchen für die nächste Debakel-Periode zu machen, muss der Bürger draußen bleiben. Was als nächstes kommt bleibt offen aber der Kinderschutzbund wird wohl nicht so schnell an Kundenschwund leiden, wie wir es uns alle wünschen würden. Solange es für Kinder ist, geht es mir dabei gut. Aber, dass der Mayer trotzdem aus niederen Instinkten gehandelt haben könnte, möchte ich heute nicht wiederlegen.“

Ich würde gerne noch mehr erfahren, über die Vergangenheit unseres Günthersburg-Parks und freue mich über jede Anmerkung.

Die Musikschule Frankfurt veranstaltet heute mehrere musikalische Aufführungen vor der Orangerie. (Wow, die können sich das leisten?) unter anderem auch ein Chor mit ca. 200 Kindern.

Am Parkeingang der Orangerie wird die Bühne aufgebaut und wahrscheinlich müssen sich die Boule-Spieler heute eine andere Ecke zum spielen suchen, aber da gibt es ja genug 😉

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