Nordend


Suuuper tolle Idee!

Eine Internetplattform auf der Bürger ihre Wünsche und Vorstellungen äußern können. Auf einer interaktiven Karte, können Fähnchen gesetzt werden mit denen man einen Kommentar hinterlassen kann. Es gibt drei Kategorien in die unterteilt wird: Orte, die mit wichtig sind, Orte, wie sie früher einmal wahren und Orte, wo sich was ändern soll.

Die Idee finde ich grandios, denn so könnte der einzelne Bürger wieder mehr an der Gestaltung seiner Umgebung beteiligt werden und letztlich vielleicht auch wieder mehr Interesse für Politik entwickeln.

Das Projekt soll bei Erfolg auf weitere Stadtteile ausgedehnt werden. Kann man sich nur wünschen. Hoffentlich finden sich ausreichend interessierte Bürger die für eine rege Beteiligung sorgen.

Hier zu finden: WIKIMAP.NORDEND

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Aus dem Vortrag des Magistrats vom 16.07.2007, M 136

Im Beschluss heißt es, dass das Projekt Alleenspange/Alleentunnel aus dem Gesamtverkehrsplan gestrichen und der Magistrat aufgefordert wird, keinerlei Planungen weiterzuverfolgen und zur Umsetzung zu bringen, die eine „schnelle Ost-West-Verbindung“ durch das Nordend und Bornheim über eine Tunnel- und Trassenverbindung zwischen Rat-Beil-Straße und A 661 beinhalten (OA 1758).

Für das Gebiet wurde ein städtebauliches Konzept entwickelt, das in den Bebauungsplan umgesetzt werden soll. Danach soll das Areal zu einem attraktiven Wohnstandort mit Tiefgaragen entwickelt werden. Entlang der Erschließungsstraße, einer Mischverkehrsfläche, die von einem Rondell abgeschlossen wird, sollen die Gebäude (Geschosswohnungsbau) dreigeschossig sein. Vorgesehen sind weiterhin zwei Punkthäuser: eines an Stelle des bestehenden Wohnhauses an der nördlichen Grenze des Areals. Ein zweites viergeschossiges Gebäude ist als Endpunkt der Erschließungsachse konzipiert. Die Kosten der Herstellung der Erschließung werden von den Eigentümern der Gärtnerei übernommen.

Die verkehrsberuhigte Straße soll begrünt und fußgängerfreundlich gestaltet werden. Sie wird durch einen Fuß- und Radweg in Richtung Günthersburgpark verlängert, wobei der Weg zunächst an der Grenze des Bebauungsplangebietes endet.

Das Konzept ist jedoch so angelegt, dass der Weg in einem nächsten Schritt über das Gelände des heutigen Betriebshofes – spätestens nach dessen möglicher Verlagerung – mit dem Günthersburgpark verbunden wird und in diesem Zusammenhang die schon im Wettbewerb von 1992 beabsichtigte Erweiterung des Parks nach Norden realisiert werden kann.

Als weiterer Schritt ist eine abermalige Ausdehnung des Parks nach Norden mit einer räumlichen Verknüpfung mit dem Wasserpark denkbar.

Das hört sich ja alles ganz herrlich an. Darf man das jetzt glauben?

HALLO?

Merkt hier denn niemand mehr, was eigentlich los ist? Was sich unsere „Volksvertreter“ so alles einfallen lassen, um ihre Macht zu demonstrieren, ist der blanke Hohn. Außerdem hat es nichts mit den Belangen der Bürger zu tun, sondern viel eher mit den, der Realität entrückten, Pseudo-Saubermännern/-frauen, die die wahren Dreckschleudern unserer Gesellschaft sind. Weil sie sich nicht mehr auf komplexe Zusammenhänge konzentrieren können und nur noch SCHLAGZEILEN im Kopf haben, mit denen sie die Welt erklären wollen.

RAUCHEN IST UNGESUND, ALSO MUSS ES VERBOTEN WERDEN, WEIL ES ANDERE IN MITLEIDENSCHAFT ZIEHT!

Den Spruch kann man erstmal so stehen lassen und sagen: stimmt, bis auf das „verboten“, denn dieses Wort setzt schon bei Kindern einen schwer kontrollierbaren Prozess in Gang. Es ist wie ein geheimes Zeichen, gegen das man sich wiedersetzen will. Freiheit, Selbstbestimmung, Rücksicht. Das sind die eigentlichen Begriffe, mit denen man diesem Thema begegnen sollte. Wegen mir hätte es auch eine von Steuergeldern finanzierte Kampagne geben dürfen, die darauf abzielt, Rauchern die gar keine Rücksicht nehmen zu verachten. Eine Kampagne die asoziale Raucher in den Schatten ihres eigenen Rauches stellt. Aber die Bundesregierung interessiert es einen Scheiß ob wir gesund sind oder nicht, wenn es ums Rauchen geht. Und wenn Politiker sagen, dass sich der Schaden durch Raucher auf etwa 40Mrd. beläuft, frage ich mich, woher die das wissen will. Bei tausenden von Babys und Kindern auf Auspuff höhe durch die Straßen geschoben werden, Kinder bei ihren rauchenden Eltern auf dem Schoße sitzen oder wie neulich beobachtet mit der Familie im Raucherraum sitzen weil sonst kein Platz mehr da war. Warum ist es erlaubt, Natriumglutamat (Geschmacksverstärker) in BIO-Produkten zu verarbeiten – damit man diesen Industriefraß, den man sonst mit Handschuhen nicht anfassen würde gerade noch runter würgen kann?

Jetzt sterben viele Kneipen aus und es werden die überleben, denen es sowieso schon gut geht, die einen Raum für Raucher haben. Also eine weitere Förderung der Kluft zwischen Arm und Reich?

Ein anderer Aspekt ist die Desozialisierung der Gesellschaft, die sich nun allein, zuhause ein Bier vorm Fernseher reinzieht und eine Raucht oder auch nicht. Das diese Idee gar nicht so Abwegig ist, kann man in Irland sehen. Dort wo die Pub’s jeden Abend voll waren weil sie von ihren Besuchern wie ein Wohnzimmer wahrgenommen wurden, herrscht jetzt unter der Woche Stille. Ein weiteres Beispiel für Desozialisierung ist die Entwicklung der Gewerkschaften seit den 50er Jahren. Der Zusammenhalt war nicht mehr gefragt, man hatte seine Ziele erreicht und konnte sich immer mehr leisten. Man ist nicht mehr gemeinsam mit dem Bus nach hause gefahren, sondern jeder mit seinem eigenen Mofa.

So wird es wohl auch noch eine Weile weiter gehen. Soweit, bis auch der letzte Depp von seiner Glotze hochschreckt. Man kann es auch schon an ein paar Nichtrauchern feststellen. Die schauen einen Mitleidig an und kommen zum Rauchen mit nach Draußen oder setzen sich gleich in den Raucherraum, zu ihren Freunden eben…

Als nächstes wird es wohl der Alkohol sein der verboten wird. Klar, wenn eine Mutter die Erziehung ihres Kindes nicht mehr hin bekommt weil sie zu viel säuft, hat das Saufen ja auch Auswirkungen auf den Nachwuchs und die sind bestimmt noch wesentlich verheerender und lassen sich bestimmt auch in wunderschönen Zahlen und Schlagzeilen ausdrücken. Und die Krankenkassen erst

Irgendwann können wir dann alle, wie Batterien in einem Cocoon mit Glotze (Ahh, Fernsehen müsste eigentlich auch sofort verboten werden, weil es die Produktion von Killerspielen fördert!!!) . Also ohne Glotze und mit viel Pharma (damit es uns egal ist) sitzen und vor uns hin vegetieren, denn Existieren ist was anderes.

Schöne neue Welt!

Viele waren es nicht, die sich für die Demonstration an der Seckbacher Landstraße über der A-661 zusammengefunden haben. Als es dann los ging, haben sich jedoch immer mehr Anwohner dazugesellt, sodass es doch zu einem ansehnlichen Demonstrationszug über die Seckbacher Landstraße kam. Weiter über die Saalburgallee, Zwischenkundgebung auf dem Bornheimer Markt, dann Ratsweg und zur Abschlusskundgebung im Erlenbruch.

Demonstration  Demo

Heute ging es besonders um die Anbindung der A-66 an die A-661 und den Alleen-Ring und weniger um den Teil, der Fast durch den Günthersburgpark führt.

Jetzt gibt es noch ein paar historische Diabeiträge, Kabarett und Poetry-Slam, Clowns und Blues-Band. Ab ca 21 Uhr gibt es 60-80er Disco.

Ich hatte ja versprochen weiter über die Entwicklungen der Autobahn-Spange in Bornheim zu berichten.

Scheinbar entwickelt sich doch nicht alles in eine positive Richtung, also die Vermeidung einer Autobahn durch den Günthersburgpark. Daher hat das Aktionsbündnis am Samstag, 29. September 2007 um 15:00 Uhr eine Demonstration organisiert.

Jeder der möchte, kann mit machen und Flyer und Plakate verteilen und aufhängen. Es werden auch noch viele Freiwillige gesucht, die bei dem Benefiz-Fest im Nachgang der Demo (17 Uhr) mithelfen können oder vorher Kuchen und Salate spenden möchten.

Demonstration gegen die Autobahn-Spange in Bornheim

Bürger Bornheims, hier bietet sich eine Gelegenheit Einfluss auf das Geschehen und die Entwicklung eures Stadtteils zu nehmen – also los!

Weitere Informationen

Die geplante Autobahnspange von der A66 über A661 zum Alleengürtel, soll nun scheinbar doch nicht realisiert werden.

Dazu habe ich mal verschiedene Dokumente verlinkt:

http://www.bff-im-roemer.de/uploads/tx_bffpdf/OF_89-11_2007.pdf

Die Meinungen der Parteien zur Kommunalwahl 2006

und hier

Leider nicht verlinken kann ich den aktuellen Artikel aus der FR. Darin hieß es am 30. Juni 2007: Grünfläche statt Autobahn und Das Ende der Spange. Alle sind wieder mal dagegen, nur nicht die CDU die weiterhin am Tunnelprojekt festhält. Der obere Bereich des Parks, wo derzeit noch das Grünflächenamt residiert soll veräußert werden, leider an einen Investor bei dem natürlich nicht fest steht was er dort machen will. Weiter soll auch geplant sein, dass der Günthersburgpark und der etwas nördlichere Wasserpark verbunden werden sollen. Wann das jedoch so weit sein wird muss ich noch herausfinden 😉 Möglich ist auch nur einen Weg zwischen den Parks – immerhin.

Ich bin gespannt wie es weiter geht und werde hier berichten.

Warum entstehen bei Stoffel immer so lange Schlangen, sobald es mal etwas voller wird. Also ich meine wirklich sehr lange Schlagen, soo lang, dass man schon gar keine Lust mehr hat überhaupt noch dort zu sein?

Also die Leutz hinter den Zapfhähnen und die Kassiererinnen sind ja wirklich nette, teilweise sogar „sehr nette“. Aber von optimierten Prozessen haben die noch nicht gehört. Jeder Gast wird empfangen als wenn es der Einzige wäre, was ja eigentlich total schön ist wird hier zur Wutbremse. Man kann ihnen einfach nicht böse sein, selbst dann noch nicht wenn zwei verträumt durch die Gegend schauen und eine am schaffen ist.

Also fragte ich mich eben: wenn die Stalburg doch ausschließlich Geld damit verdient, dass es Getränke und Grillwürste verkauft, den Rest über Spenden-Eimer einnimmt und erst wenn am Ende was übrig ist, der Künstler auch noch eine Gage kriegt. Dann würde ich doch an heißen Tagen und am Wochenende, also eben dann wenn es voll wird, zusätzliche Studenten einstellen oder aber mein Verkaufspersonal (Ich glaube das sind eben auch Künstler, so wie sie das managen ist es jedenfalls Kunst) ein wenig dahingehend sensibilisieren, dass es bei effizienter Arbeit auch mehr Kohle gibt.

Denn ich finde STOFFELSTALBURG OFFEN LUFT wirklich eine Bereicherung für den Günthersburgpark. Hier das OFFEN LUFT Programm.

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