Lyrik


Verleger in der Offensive – Online-Filmarchive der ARD sollen gelöscht werden

Die Zukunft liegt im Internet. Klingt gut, dem kann jeder zustimmen. Auch die deutschen Zeitungsverleger, die Angst vor sinkenden Profiten haben und deshalb ins Internet drängen. Doch da treffen sie auf die journalistische Konkurrenz von ARD und ZDF. Seriöse Berichterstattung, attraktiv verpackt. Fazit: Das schnelle Geld können die Verleger auch hier nicht machen. …mehr

Öffentliches Internet Archiv soll gelöscht werden ?!

Die Zukunft liegt im Internet. Klingt gut, dem kann jeder zustimmen. Auch die deutschen Zeitungsverleger, die Angst vor sinkenden Profiten haben und deshalb ins Internet drängen. Doch da treffen sie auf die journalistische Konkurrenz von ARD und ZDF. Seriöse Berichterstattung, attraktiv verpackt. Fazit: Das schnelle Geld können die Verleger auch hier nicht machen.Deshalb haben sich die Verleger etwas ausgedacht: Die Zukunft soll zwar im Internet liegen, aber nur für sie, nicht für ARD und ZDF. Und die Verleger haben, erstaunlicherweise, für ihre Idee Unterstützung in einigen Staatskanzleien gefunden. Dort ist in den letzten Monaten ein neuer Rundfunkstaatsvertrag ausgearbeitet worden. Nur noch ein sieben tägiges Sendearchiv soll erlaubt sein. …mehr

Der Spiegel schreibt verständlicher Weise ganz was anderes. Ich würde es „kompletten Bullshit“ nennen. Verständlich ist es nur aus einer gewissen finanziellen Gier-Perspektive, denn sollten die öffentlich rechtlichen Sender ihr online Archiv wirklich löschen müssen, dann wäre das SPIEGEL-Archiv sicherlich zwischen 100 und 250 Millionen € wert. Schreibt das R-ARCHIV.

Das ist eine Diffamierung der freien Presse

Im Streit um die Online-Engagements von ARD und ZDF meldet sich Verlegerpräsident Hubert Burda zu Wort. In einem Interview mit der „FAZ“ drängt er auf gesetzliche Schranken, damit diese den Onlinemarkt nicht mit Gebührengeldern aufrollen könnten. …mehr

Man kann das Gefühl bekommen, dass wir ins Mittelalter zurückversetzt werden würden, wenn es sich nur für die großen Konzerne finanziell lohnen würde. SCHANDE…!

Martin Haase und Tim Pritlove diskutieren in dieser Folge von Chaosradio Express die Drehungen und Wendungen, die die heutige Politik verwendet, um Einfluss auf die Öffentlichkeit zu nehmen und sie von den geplanten Einschränkungen der Freiheit zu überzeugen. Einführend wird auf das Buch 1984 geblickt und die darin beschriebene Sprache „NEWSPEAK“, die eine neue Begrifflichkeit herbeiführen möchte, um den Interessen des „Big Brother State“ Rechnung zu tragen.

Im weiteren Verlauf werden dann konkrete Redebeiträge deutscher Politiker, Amtsträger und Funktionäre auf ihre Aussagen analysiert. Zur Sprache kommen Jörg Ziercke, Angela Merkel, Wolfgang Bosbach und Innenminister Wolfgang Schäuble. Ihre Worte werden seziert und auf ihre Motivation und Argumentationstechnik hin untersucht.

Neusprech im Schnüffelstaat

Macht kaputt was euch kaputt macht

Radios laufen, Platten laufen,
Filme laufen, TVs laufen,
Reisen kaufen, Autos kaufen,
Häuser kaufen, Möbel kaufen.
Wofür?

Refrain:
Macht kaputt, was euch kaputt macht!
Macht kaputt, was euch kaputt macht!

Züge rollen, Dollars rollen,
Maschinen laufen, Menschen schuften,
Fabriken bauen, Maschinen bauen,
Motoren bauen, Kanonen bauen.
Für wen?

Refrain:

Bomber fliegen, Panzer rollen,
Polizisten schlagen, Soldaten fallen,
Die Chefs schützen, Die Aktien schützen,
Das Recht schützen, Den Staat schützen.
Vor uns!

Refrain:

Haben Sie mich erkannt? Ich bin’s Gabriela Koenig. Ich denke mir so, wir hätten mit dir in einer Schule gelernt. Es ist halt viel Zeit vorbei und so kannst du dich an mich wohl nicht mehr erinnern. Und ich kann es immer noch nicht vergessen, wir waren ja beste Freunde. Erinnerst du dich an jene Spaziergänge nach der Schule? Dies war echt cool, gell?Es war aber alles nach dem Umzug meiner Eltern zu Ende. Wir sind in eine andere Stadt gezogen. Ich musste euch alle von der Schule verlassen und ich fühlte mich so einsam damals, blieb völlig allein und das Gefühl der Einsamkeit deprimierte mich riesig. Dann habe ich ja neue Kontakte aufgebaut und nun gibt es wieder Freunde, ist längst schon aber eine ganz andere Geschichte!Und doch erinnere ich mich fast an niemanden von der Schule, also nur an dich. Ich möchte, dass wir uns weiterhin ständig kommunizieren könnten. Willst du mal eigentlich sehen, wie ich jetzt aussehe? Dann bitte sehr meine Homepage besuchen: http://www.gabrielakoenig.ws/

Heute gingen mir in diesem Jahr zum ersten mal folgende Worte durch den Kopf: Herr es ist Zeit. Der sommer war sehr schön…


(Foto)

Herbsttag

Herr: es ist Zeit. Der Sommer war sehr groß.
Leg deinen Schatten auf die Sonnenuhren,
und auf den Fluren lass die Winde los.

Befiehl den letzten Früchten voll zu sein;
gib ihnen noch zwei südlichere Tage,
dränge sie zur Vollendung hin und jage
die letzte Süße in den schweren Wein.

Wer jetzt kein Haus hat, baut sich keines mehr.
Wer jetzt allein ist, wird es lange bleiben,
wird wachen, lesen, lange Briefe schreiben
und wird in den Alleen hin und her
unruhig wandern, wenn die Blätter treiben.

Rainer Maria Rilke

Vrdmt, es heißt mit Absicht „Der Sommer war sehr groß“ dabei bin ich mir sicher, dass es nicht nur des Reimes wegen „groß“ und nicht „lang“ oder „schön“ heißt. Weil „sehr lang“ hört sich schon nach „zulange“ aber das ist bei mir nie der Fall, dass mir ein Sommer zu lange dauert. Höchstens, dass ich mit wohligem Gefühl dann doch feststelle, dass es schön ist das es den Herbst gibt, auch wenn ich den Sommer nicht los lassen mag.

Die Menschen kommen runter, von ihren sommerlichen Gefühlen und sich mehr ihrem Inneren zu zuwenden. Diese Möglichkeit gibt es nicht überall auf der Welt und ich denke das es so ganz gut ist, wie er hier ist, wir es hier haben.

JULES
— okay now, tell me about the hash
bars?

 

VINCENT
What so you want to know?

 

JULES
Well, hash is legal there, right?

 

VINCENT
Yeah, it’s legal, but is ain’t a
hundred percent legal. I mean you
can’t walk into a restaurant, roll
a joint, and start puffin‘ away.
You’re only supposed to smoke in
your home or certain designated
places.

 

JULES
Those are hash bars?

 

VINCENT
Yeah, it breaks down like this:
it’s legal to buy it, it’s legal to
own it and, if you’re the
proprietor of a hash bar, it’s
legal to sell it. It’s legal to
carry it, which doesn’t really
matter ‚cause — get a load of this
— if the cops stop you, it’s
illegal for this to search you.
Searching you is a right that the
cops in Amsterdam don’t have.

 

JULES
That did it, man — I’m fuckin‘
goin‘, that’s all there is to it.

 

[more…]

…denn wirklich wichtig ist keine SAU. Nee, auch Du nicht, außer für Dich selbst vielleicht.

Der Eine meint er hätte die geilsten Haare und muss jeden daran teilhaben lassen. Der Nächste glaubt mit seiner S-Klasse immer Vorfahrt zu haben, wie eine frische Mutti die ihren Kinderwagen in der Fußgängerzone als Rammbock benutzt. Wieder Andere sind die geilsten Künstler, so geil, dass sie dir sogar die coolen Wege ihrer Inspiration nachschmeißen. Und so geht das immer weiter. Einmal quer durch die Gesellschaft. Keiner merkt es und jeder macht mit. Wer nicht mit macht ist unwichtig. Klar?

Eitelkeit ist hier das Stichwort und es ist eine Todsünde. Also bitte, nehmt Euch mal alle nicht so wichtig!

Ohne Eitelkeit

Ohne Eitelkeit. — Wenn wir lieben, so wollen wir, dass unsere Mängel verborgen bleiben, — nicht aus Eitelkeit, sondern, weil das geliebte Wesen nicht leiden soll. Ja, der Liebende möchte ein Gott scheinen, — und auch dies nicht aus Eitelkeit. von Friedrich Nietzsche

Nächste Seite »