Philosophie


Wie schafft man es zu den Menschen zu gehören, die beliebt sind? Wie kann man sich selbst besser oder außerordentlich gut leiden? Was muss man machen damit man ein schöneres Leben leben kann?

Es lässt sich schnell zusammenfassen aber es ist oftmals viel schwieriger als man glaubt.

Viele stellen sich lieber Dumnschuldig um sich der etwas anstrengenden Realität zu stellen.

Hier sind meine zehn Punkte für das Erreichen einer optimierten Persönlichkeit:

  1. Mach dir und Anderen nix vor und sei ein gutes Vorbild        !
  2. Bewahre dich vor den sieben Todsünden!
  3. Beachte die 10 Gebote!
  4. Behandle deinen Körper pfleglich und respektiere oder verbessere Ihn!
  5. Ernähre dich gesund und ausgeglichen aber wirklich!
  6. Behandle deine Familie mit Respekt und Liebe (die Kinder bedingungslos)!
  7. Suche in allem das Wahre und Gute!
  8. Nutze deine Stärken um anderen zu helfen!
  9. Lass dich nicht ausnutzen und achte auf Zwischentöne und Kleingedrucktes!
  10. Schütze deine Umwelt!

So, das sollte erst mal reichen.

Unitymedia ist eine Firma, die mir seit ca. einem Jahr, wöchentlich einen Brief schickt. In dem Brief steht mehr oder weniger immer das selbe. Der Betreff „Exklusiv für Sie als Kabelkunde…“ gähnt mich jedesmal an, denn ich lese jeden dieser Briefe. Der Inhalt variiert leicht. Genau gesagt, sind es die angepriesenen Leistungen und Kosten die sich ändern. In mir entsteht die Frage, wie viel Briefe brauche ich noch, damit ich auch Kunde werde und geht das überhaupt, dass man durch eine hohe Penetranz überzeugt werden kann? Bei Frauen funktioniert das manchmal… hmm.

Wie viele Menschen ausser mir erhalten diese Briefe eigentlich auch noch? (Auf der Homepage von denen findet man übrigens noch mal ganz andere Preise…) Scheinbar werden ganz Hessen und NRW von Unitymedia bedient.

Nehmen wir doch einmal an, dass jeder Haushalt in Hessen und NRW wöchentlich einen solchen Brief bekommt. Dann müsste die Rechnung wie folgt aussehen:

(alle Haushalte aus Hessen[2.765.000] und NRW[8.350.000]) * (52 Wochen) = X

11.115.000 * 52 = 577.980.000 Briefe (Werbesendungen)

Diese Summe multipliziert man mit dem Papiervolumen der Werbesendung (Umschlag, Anschreiben[DIN A4], Postkarte und Broschüre). Das sind ca. 20 Gramm.

Also Papiergewicht mal Haushalte: 0,020 kg * 11.115.000 = 222.300 kg Papier (Papierherstellung ist sehr energieintensiev und verbraucht viel Wasser und natürlich Holz als Basis)

Dazu kommen noch der Druck und Farbe (inkl. der Herstellung) und der Transportweg bis zu den Briefkästen. WAHNSINN!!! Kann das jemand ausrechnen?

Nur für das Gewinnen von neuen Kunden, wird tonnenweise CO2 verursacht und somit eine allgemeine Ressource (Unser Aller Atmosphäre, Athemluft, Temperatur, Wetter) verbraucht, ohne auch nur das geringste für die Allgemeinheit zu tun.

Vergleicht man das jetzt mit einem Buchhändler oder Malerbetrieb, dann wird man schnell feststellen, dass diese meistens überhaupt keine Werbung machen und trotzdem Geld verdienen…

FAZIT: DIE NEUE FRAGE MUSS LAUTEN:

Wie viel der allgemeinen Ressourcen, darf ich für meine Ferrari-Angeberei ver(sch)wenden?

Oder sind es am Ende doch die Politiker, die die Entscheidungen für uns treffen sollen, weil wir uns einfach nicht von unseren Farraris trennen wollen?

1. Appell: Unitymedia, bitte tue auch mal was Gutes. Ich kann verstehen das du Geld verdienen musst und du sollst ja auch nicht hungern… Vielleicht kannst du aber ein bischen von deinem vielen Geld in Umweltprojekte stecken, ganz egal wo auf der Welt. Das würde mir helfen dich etwas mehr zu akzeptieren. Und wenn du es sogar schaffen solltest mich durch dein Engagement zu beeindrucken, dann könnte ich dich vielleicht sogar noch lieb gewinnen.

Hieß es sonst immer ein „Frohes neues Jahr“ so heißt es diesmal „Gesundes neues Jahr“!

Das hat bestimmt damit zu tun, dass wir alle schon froh sind aber dafür leider krank. So wie der fröhliche Irre aus der Anstalt, der doch schon so fröhlich ist aber leider eben krank ist.

Nur wissen das die wenigsten, die glauben an ihre statischen Floskeln und haben ein gutes Gewissen wenn sie Gesundheit wünschen. Das ist schön und hilft bestimmt auch ein bisschen.

Unterbewusst wissen es aber schon fast alle. Die Gesellschaft krankt! Das ist untertrieben.

DIE GESELLOSCHAFT IST AM VERRECKEN!!!

In diesem Sinne, ein frohes neues Jahr…!

G

…musste ein S-Klasse Fahrer in Malaysia erfahren. Fast wie im Sägewerk…

Aber eigentlich geht es eher um übliche, politische Gebärden beim Thema.

…ist, wenn die Menschheit soweit ist, sich mit Einsen und Nullen selbst zu befriedigen. Sich also Sex mit Avataren vorstellt um zum Höhepunkt zu kommen.

Masturbation 3.0 wird es vielleicht gar nicht erst geben. Dann hat sich die Menschheit hoffentlich endlich von diesen animalischen Bedürfnissen befreit. Oder?

…muss ich immer wieder unterdrücken. Da kann man nie genug dran arbeiten!

http://www.7todsuenden.ch/statistik.php

Heute gingen mir in diesem Jahr zum ersten mal folgende Worte durch den Kopf: Herr es ist Zeit. Der sommer war sehr schön…


(Foto)

Herbsttag

Herr: es ist Zeit. Der Sommer war sehr groß.
Leg deinen Schatten auf die Sonnenuhren,
und auf den Fluren lass die Winde los.

Befiehl den letzten Früchten voll zu sein;
gib ihnen noch zwei südlichere Tage,
dränge sie zur Vollendung hin und jage
die letzte Süße in den schweren Wein.

Wer jetzt kein Haus hat, baut sich keines mehr.
Wer jetzt allein ist, wird es lange bleiben,
wird wachen, lesen, lange Briefe schreiben
und wird in den Alleen hin und her
unruhig wandern, wenn die Blätter treiben.

Rainer Maria Rilke

Vrdmt, es heißt mit Absicht „Der Sommer war sehr groß“ dabei bin ich mir sicher, dass es nicht nur des Reimes wegen „groß“ und nicht „lang“ oder „schön“ heißt. Weil „sehr lang“ hört sich schon nach „zulange“ aber das ist bei mir nie der Fall, dass mir ein Sommer zu lange dauert. Höchstens, dass ich mit wohligem Gefühl dann doch feststelle, dass es schön ist das es den Herbst gibt, auch wenn ich den Sommer nicht los lassen mag.

Die Menschen kommen runter, von ihren sommerlichen Gefühlen und sich mehr ihrem Inneren zu zuwenden. Diese Möglichkeit gibt es nicht überall auf der Welt und ich denke das es so ganz gut ist, wie er hier ist, wir es hier haben.

Ich gehe durch die Welt, wie/weil sie mir gefällt. Ich lebe und Atme sie ein und aus und inhaliere ihr ganzes Dasein – am liebsten pur. Dann weis ich, dass ich zu ihr gehöre, ein Teil von ihr bin und von ihr beschützt werde.

Wenn ich den Druck der Schwerkraft an meinem Rücken fühle während ich im hohen Graß liege um den Sternenhimmel zu sehen, um mich in ihm zu verlieren bis ich winzig-klein bin. Dann erkenne ich die aggressiven Fratzen hinterm BMW-Lenkrad oder in den hohen Stockwerken des Kapitalismus. Sehe Mütter die mit fünf Fragezeichen um den Kopf ihr Kind betrachten und es lieblos groß ziehen ohne es zu verstehen. Sehe ganze Volksgruppen, die sich lieber die Köpfe einhauen als mit Respekt und Verständnis, auf einander zu zu gehen und zu lernen.

Wo liegt der Reitz, all dies NICHT zu tun, zu sehen? Oder, ist das vielleicht die falsche Frage?

Was ist denn der Sinn des Lebens, wenn ich meine Meinungen und Sichtweisen auf Schlagzeilen-Volumen reduzieren muss damit es überhaupt verstanden und/oder angenommen wird?

Früher hatte man mehr Zeit um Fragen zu beantworten oder zu ergründen. Man hatte aber auch mehr Zeit um überhaupt Fragen zu stellen. Zu Zeiten von Sokrates und Platon war es sogar ein Sport Fragen zu stellen und in detaillierten Diskussion zu lösen – man nannte das dann „Philosophieren“.

Heute braucht man keine Zeit zum Philosophieren. Heute heißt es beispielsweise ganz schlicht „Terrorismusbekämpfung“, während man früher vielleicht noch erkannt hätte, dass sich manche Menschen nicht bevormunden und unterdrücken lassen wollen und ihre Traditionen bewahren wollen. Rücksicht hätte man vielleicht ebensowenig genommen aber man hätte es verstanden. Inzwischen ist es umgekehrt.

Ich muss nun wirklich nichts verkaufen, hier in meinem Blog. Dies ist allerdings ein Text meines neuen Philosophen Rudolf Steiner, den ich gerne weiterempfehlen möchte.

…denn wirklich wichtig ist keine SAU. Nee, auch Du nicht, außer für Dich selbst vielleicht.

Der Eine meint er hätte die geilsten Haare und muss jeden daran teilhaben lassen. Der Nächste glaubt mit seiner S-Klasse immer Vorfahrt zu haben, wie eine frische Mutti die ihren Kinderwagen in der Fußgängerzone als Rammbock benutzt. Wieder Andere sind die geilsten Künstler, so geil, dass sie dir sogar die coolen Wege ihrer Inspiration nachschmeißen. Und so geht das immer weiter. Einmal quer durch die Gesellschaft. Keiner merkt es und jeder macht mit. Wer nicht mit macht ist unwichtig. Klar?

Eitelkeit ist hier das Stichwort und es ist eine Todsünde. Also bitte, nehmt Euch mal alle nicht so wichtig!

Ohne Eitelkeit

Ohne Eitelkeit. — Wenn wir lieben, so wollen wir, dass unsere Mängel verborgen bleiben, — nicht aus Eitelkeit, sondern, weil das geliebte Wesen nicht leiden soll. Ja, der Liebende möchte ein Gott scheinen, — und auch dies nicht aus Eitelkeit. von Friedrich Nietzsche

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