Wetter


Seit dem im letzten Jahr ein paar Wege im Günthersburgpark erneuert worden sind, sind die unbearbeiteten Wege kaum noch zu benutzen und die reinsten Schlamm-Pisten wenn es mal Regnet. Sogar Fahrradfahrer fahren lieber über den Rasen um nicht zu versinken und verschlimmer so die Situation zusätzlich.

Als Fußgänger kommt man sich vor wie ein Traktor der sich durch ein Kartoffelacker graben muss und wenn man es nach hause geschafft hat, brauchen die Schuhe erstmal eine Generalreinigung.

Das Problem ist meiner Meinung nach die Baufirma. Die mit ihren schweren Maschinen das, was von den maroden wegen übrig geblieben ist, ganz zerstören. Und ich sehe es schon wieder kommen, dass sobald es etwas schöner wird und die Leute den Park wieder verstärkt nutzen wollen, hässliche und unüberwindbare Bauzäune den Erholungsraum zerteilen und zu einem Parcours werden lassen – über Monate.

Können solche Maßnahmen nicht schneller umgesetzt werden? Der Park ist ja auch so schon jeden Sommer überlastet.

Außerdem werden dieses Jahr auch noch die vielen neuen Anwohner um die Friedberger Warte dazu kommen und bestimmt auch noch ein paar Diplomaten-Familien aus der neuen Amerikanischen Botschaft (oder ist es ein Konsulat?).

Und das der Park in Zukunft noch unattraktiver wird, weil er von einer neuen Autobahn tangiert wird, macht es auch nicht besser. Wenn dann auch noch das Grundstück des Gartenamtes an einen privaten Investor verkauft werden soll (achtung polemik: unsere Bürgermeisterin muss ja unbedingt ihre Bilanzen schön halten), dann werden wohl zusätzliche Wohnungen entstehen und der Park wird explodieren

Alternativ könnte man aber den Park erweitern und mit dem Wasserpark verbinden. Nur so kann ich mir vorstellen, dass der Günthersburgpark auch in Zukunft noch attraktiv bleibt.

Sieht das jemand anders?

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Dieser verkackte DHL-Mann, jetzt hat er wieder nicht geklingelt und einfach nur einen Zettel eingeworfen. Drecksack! Zu faul, eben mal in den 100. Stockwerk zu sprinten – in einem Haus mit drei Geschossen…?

Oder soll ich lieber mal meinen Vermieter/Hausverwalter/Hausmeister/Gärtner ankacken, dass es inzwischen mehr als nur Briefe und Postkarten gibt und er mal Briefkästen mit Standardgrößen aufhängen soll, die olle Pissnelke?

Heute gingen mir in diesem Jahr zum ersten mal folgende Worte durch den Kopf: Herr es ist Zeit. Der sommer war sehr schön…


(Foto)

Herbsttag

Herr: es ist Zeit. Der Sommer war sehr groß.
Leg deinen Schatten auf die Sonnenuhren,
und auf den Fluren lass die Winde los.

Befiehl den letzten Früchten voll zu sein;
gib ihnen noch zwei südlichere Tage,
dränge sie zur Vollendung hin und jage
die letzte Süße in den schweren Wein.

Wer jetzt kein Haus hat, baut sich keines mehr.
Wer jetzt allein ist, wird es lange bleiben,
wird wachen, lesen, lange Briefe schreiben
und wird in den Alleen hin und her
unruhig wandern, wenn die Blätter treiben.

Rainer Maria Rilke

Vrdmt, es heißt mit Absicht „Der Sommer war sehr groß“ dabei bin ich mir sicher, dass es nicht nur des Reimes wegen „groß“ und nicht „lang“ oder „schön“ heißt. Weil „sehr lang“ hört sich schon nach „zulange“ aber das ist bei mir nie der Fall, dass mir ein Sommer zu lange dauert. Höchstens, dass ich mit wohligem Gefühl dann doch feststelle, dass es schön ist das es den Herbst gibt, auch wenn ich den Sommer nicht los lassen mag.

Die Menschen kommen runter, von ihren sommerlichen Gefühlen und sich mehr ihrem Inneren zu zuwenden. Diese Möglichkeit gibt es nicht überall auf der Welt und ich denke das es so ganz gut ist, wie er hier ist, wir es hier haben.

Leider weis ich nicht mehr ganz genau, wie teuer die Energiesparlampen bei IKEA waren bevor die Klimadebatte begann. Aber ich habe den Eindruck, dass sich die Preise seither stark erhöht haben.

Tja und so betrachtet, kann man mit der Klimakatastrophe Geld verdienen machen! Das IKEA (immer noch hypothetisch und steht für alle Birnenverkäufer) hier die Preise anhebt gehört wohl zum Kapitalismus, genauso wie der Verkauf von Tamiflu in Zeiten der Vogelgrippe.

Ich stelle mir lediglich die Frage, ob es sich dann um einen kontraproduktiven Beitrag, zum Nachteil aller Menschen handelt. Denn wenn die Preise für Energiesparlampen steigen, können weniger Menschen ihren CO2-Ausstoß verringern. Beim Klima allerdings sind alle Betroffen und Schuld daran haben eben die Wenigsten.

Das ist doch genauso, als müssten sich die Menschen über eine steile Treppe aus dem Abgrund retten und IKEA stellt die Treppe einfach noch ein bisschen steiler…. oder wie?

GLÜCKLICH!

keep smilingsmiley

denn: Sommer, Sonne, Sonnenschein, zieh ich mir furchtbar gerne rein…

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Ich frage mich gerade, wie es im November mit dem Wetter aussehen wird, wenn es jetzt schon so dunkel ist. Geht dann die sonne gar nicht mehr auf? Mistwetter! Ich jammere auch nie wieder, dass es zu heiß ist – ehrlich.