Zensur


„…Die Popkultur müsse als Prügelknabe herhalten, während beispielsweise an der „pathologischen Zuneigung“ der US-Amerikaner zu Waffen nicht gerüttelt werde. Angesicht der Taten von Cho Seung-Hui, der voriges Jahr an der US-Hochschule Virginia Tech 32 Menschen tötete, seien schnell Kritiker des Spiels Counter-Strike zur Stelle gewesen, das der Amokläufer angeblich gespielt haben soll. Dabei solle der Gesetzgeber nach Kings Meinung eher ein Auge darauf haben, warum der 23-Jährige Cho so versiert mit seiner halbautomatischen Schusswaffe umgehen konnte….“

Weiter bei heise.de

Gier Gier und noch mal Gier.

Für Menschenrechte zu kämpfen ist ja immer was positives. Für viele jedoch, eine nur scheinbar positive Haltung. Denn als Aktionär bekommt man sowieso keine schiefen Blicke und schon gar keine Wohlwollenden. Letztere sind für viele Menschen oft der Anlass überhaupt etwas positives, selbstloses zu tun. Tja, und da es ein leichtes ist, zu verschweigen worin man seine Aktien hat, muss man auch keine Rechenschaft ablegen, geschweige denn erhält man schiefe Blicke. Ganz heimlich freut man sich schon auf das nächst größere Auto, das man kaufen möchte.

Im Gegenteil der Niedriglohn-Sektor aber auch eine Art Gier. Da rationalisiert man seinen eigenen Arbeitsplatz weg, weil man mit seinem wenigen Geld bei Aldi einkauften muss. Danach geht man dann auf die Straße um gemeinsam mit der Gewerkschaft zu demonstrieren.

Schon komisch diese Menschen…

Sollte eventuell ein Gesetz geschaffen werden, welches dass das Handeln von Unternehmen derart beschränkt das sie in Ländern, in denen politische Meinungsäußerung gesetzlich verfolgt werden kann, keine Daten speichern, mit denen Nutzer identifiziert werden könnten etc.?

BTW: Meine Investitionen habe ich übrigens sorgsam ausgewählt. Klar, ist es doch einzig und alleine meine Entscheidung, wo und für wen mein Geld arbeitet.

Jetzt vergreifen Sie sich auch noch an unseren Kindern und Jugendlichen. Diese dämlichen Schwachköpfe haben scheinbar nichts sinnvolles mehr zu tun. Aber lest erstmal hier…

Wenn ich diese, sich an Gesetzesschärfe ergötzenden Politiker sehe, bekomme ich immer ein ganz flaues Gefühl im Magen. Da meine ich dann zu erkennen, das deren Vorhaben weit über meine Vorstellungen hinaus gehen. So wie bei den meisten Menschen, die eine große Schwäche ganz tief in sich drin verspüren. Uhhh, ist das ekelig!

P.S. Um meine Töchter habe ich mir immer Sorgen gemacht, wie bestimmt jeder Vater auch. Am meisten über die politische Zukunft in der sie leben müssen. Weniger darum, ob sie gleich den Richtigen für’s Leben finden und wie. Denn ich konnte meinen Kindern vertrauen und deshalb habe sie auch mir vertraut. Darin liegt der Schlüssel für eine gute Erziehung.

Die Senioren dieser Welt scheinen vergessen zu haben, dass sie die Generation großgezogen haben, über die sie sich jetzt muckiert. Allen voran natürlich mal wieder unsere gelangweilten und profilsüchtigen Politiker der EU. (Darf man eigentlich scheiß Wichser zu Politikern sagen? Auch dann nicht, wenn Sie Bienen perversieren die gerne auf Blumen fliegen?)

Ausnahmeartikel beim SpOn: Fummeln verboten

(…Experten und Juristen sind entsetzt: Die Bundesregierung will diese Woche einen Gesetzesentwurf verabschieden, wonach auch bestimmte sexuelle Annäherungen zwischen Jugendlichen verboten werden. Selbst „Bravo“ muss bangen: Auch Aufklärungsartikel könnten künftig strafbar sein.

Die 15-Jährige aus Pittsburgh im US-Bundesstaat Pennsylvania tat nichts anderes als andere Teenager in ihrem Alter auch: Sie machte Fotos von sich und sandte diese an Bekannte, die sie in Chat-Rooms im Internet kennengelernt hatte. Allerdings: Sie zeigte sich auf den Fotos nackt – in Posen und mit Gesten, in denen Internet-Ermittler der Polizei „sexuelle Handlungen“ sahen. Die Polizei nahm das Mädchen fest und beschlagnahmte ihren Computer wegen „Sexuellem Missbrauch von Kindern“, „Besitz von Kinderpornographie“ und „Verbreitung von Kinderpornographie“….)

Weiter… 

…dann würde ich mich über meine Cannabis-Aufgaben an der Holländischen Grenze oder bei Jugendlichen an der Bushaltestelle fragen, was ich da eigentlich mache (außer mich mal wieder wichtig zu fühlen). Es sei denn, ich hätte keine Ahnung oder diesen Beitrag zum Thema Cannabis nicht gelesen oder vielleicht auch Diesen.

Und zu was das Verbot führt, weil es zum Beispiel keine Qualitätskontrollen gibt, sind nicht nur reiche Dealer sondern auch viele interessante Websites, die sich mit Cannabis auseinander setzen.

„…Durch die Schäuble´sche Umkehr der Unschuldsvermutung in einen Generalverdacht wird m.E. alles andere als Vertrauen gegenüber dem Bürger dokumentiert. Käme dergleichen in privaten Beziehungen vor, so würde man von einer ernsten Störung der Beziehung sprechen. Keiner von uns nähme es nämlich ohne Weiteres als Element einer gesunden Beziehungsgestaltung hin, dass unsere Partner, Freunde oder gar unsere Vorgesetzten unseren Kontostand kennen, wissen, von wann bis wann wir auf welchen Internetseiten surfen oder wann wir unsere Arbeitsstelle verlassen um in der Mittagspause mit einer bestimmten Person an einem bestimmten Ort zusammen zu sitzen….“

Die Psychologie der Überwachung

(via)

Nach dem mit 15.000 Teilnehmern großen Erfolg der letzten Demonstration „Freiheit statt Angst“ am 22.09.07 in Berlin wollen, nein, müssen wir wieder tätig werden.

Wie wir „aus gut unterrichteten Kreisen“ erfahren haben, wird der Deutsche Bundestag voraussichtlich am 9. November über die Verschärfung der TK-Überwachung und die Vorratsdatenspeicherung abstimmen.

Um noch in letzter Minute den Druck zu erhöhen und den Entscheidungsprozess zu beeinflussen, haben wir beschlossen, am 6. November zwischen 17:00 und 19:00 (Kernzeit) zu bundesweiten, dezentralen Protestkundgebungen aufzurufen.

Weiter unter: http://www.vorratsdatenspeicherung.de/content/view/150/1/lang,de/ 

TELEPOLIS schreibt:

Die Gegner der Vorratsdatenspeicherung saßen indirekt mit am Tisch, als am Freitagmittag Bundesjustizministerin Brigitte Zypries zur Pressekonferenz zum Thema Vorratsdatenspeicherung geladen hatte. Der Grund für die Einladung war schnell klar. Die Ministerin wollte die gesetzlichen Maßnahmen endlich mal wieder im positiven Licht gewürdigt sehen. So bestanden ihre Ausführungen hauptsächlich in dem Versuch, die Speicherung als völlig harmlos darzustellen. Für Menschen, die heute schon eine detaillierte Telefonrechnung beanspruchen, würde sich die nur die Dauer der Speicherung ändern. Kein Grund zur Panik, das war die Botschaft aus dem Hause Zypries.

Weiter unter: http://www.heise.de/tp/r4/artikel/26/26541/1.html

Nächste Seite »